Zum Rücktritt von Hansueli Roth
Im Haus ist Ruhe eingekehrt – das liegt zum grossen Teil an Hansueli Roth.
Im Haus ist Ruhe eingekehrt – das liegt zum grossen Teil an Hansueli Roth.
Mit der Wahl von Hansueli Roth vor über vier Jahren hat sich der Klosterser Souverän befreit. Befreit von acht Jahren, in denen nicht alles schlecht war, was gemacht wurde – beileibe nicht. Aber dem Klosterser Gemeindepräsidenten von 2013 bis 2020 gelang es nicht, den Schatten abzustreifen, den sein Vorgänger, Markus Haltiner – heraufbeschworen hatte – ob bewusst oder nicht, bleibe dahingestellt – im Gegenteil. Um die Stimmung im Rathaus und im Dorf war es nicht gut bestellt. Eine zweite Chance hat jeder verdient, aber nach der zweiten Amtszeit war Schluss und der Ära Steck wurde unmissverständlich der Riegel geschoben. Mit der nachfolgenden Administrativuntersuchung wurde versucht, diese Zeit politisch noch aufzuarbeiten, die Erfolge waren jedoch eher marginal.
Man muss Hansueli Roth dankbar sein, dass er mit seiner besonnenen und vorausschauenden Art Ruhe in die Gemeinde gebracht hat. Dass er jetzt Platz macht, um die grossen Herausforderungen der Zukunft in jüngere Hände zu legen, ist dabei eine weitere logische Konsequenz seiner Art zu politisieren.
Conradin Liesch
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