Hansueli Roth tritt per Ende 2025 zurück
Nach nur knapp zwei Monaten in seiner zweiten Amtszeit gibt Hansueli Roth, Klosterser Gemeindepräsident seit 2021, seinen Rücktritt auf Ende dieses Jahres bekannt.
Nach nur knapp zwei Monaten in seiner zweiten Amtszeit gibt Hansueli Roth, Klosterser Gemeindepräsident seit 2021, seinen Rücktritt auf Ende dieses Jahres bekannt.
Der Zeitpunkt ist gut gewählt: Die Ortsparteien haben jetzt genügend Zeit, einen geeigneten Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu suchen.
Als Roth sein Amt 2021 antrat, hatte er sich nicht nur mit einem unwilligen Vorgänger auseinanderzusetzen, sondern mit den zahlreichen Baustellen, die dieser hinterlassen hatte: Schule, Ortsplanung, Zentrumsgestaltung, Personalpolitik. Viele Wogen konnte er glätten, neue Ideen einbringen und zulassen und sich somit den anstehenden neuen Aufgaben widmen, die nun umgesetzt werden: Parkhaus, Kulturhaus, Ortsplanung Phase III, Wohnraum für Einheimische. Diese und andere Aufgaben warten jedoch schon auf den nächsten Präsidenten.
In einer Medienmitteilung dankt ihm seine Partei, die Mitte: « Mit grosser Hingabe und viel Herzblut hat er die Gemeinde in den vergangenen Jahren geprägt und wichtige Impulse für die Zukunft gesetzt.»
Die Familie soll jetzt im Vordergrund stehen»
Klosterser Zeitung: Es scheint, dass der Zeitpunkt deines Rücktrittes schon längere Zeit festgestanden ist – oder bist du nach knapp zwei Monaten in deiner zweiten Amtszeit amtsmüde geworden?*
Hansueli Roth: Ich bin immer noch sehr gerne Gemeindepräsident von unserer schönen und vielseitigen Gemeinde. Ich bin auch nicht amtsmüde. Bekanntlich stand ich bereits bei meiner ersten Wahl vor fünf Jahren vor dem Pensionsalter. Meine Amtszeit war von allem Anfang an zeitlich begrenzt. Bei der Wiederwahl stand kein anderer Kandidat zur Verfügung, weshalb ich mich für maximal zwei weitere Jahre bereit erklärt habe. Ich habe nun mit meiner frühzeitigen Rücktrittsankündigung den Parteien genügend Zeit für die Nachfolgelösung eingeräumt, was ich als ausserordentlich wichtig einstufe.
Hast du bewusst noch die zweite Amtszeit begonnen, um einem allfälligen Nachfolger oder einer Nachfolgerin den Weg zu ebnen?*
Nein überhaupt nicht. Ich erachte es nicht als meine Aufgabe, meine Nachfolgerin oder Nachfolger zu suchen. Im Sinne einer guten Übergabe und Einarbeitung der neuen Vorstandsmitglieder, trägt mein fünftes Amtsjahr sehr viel zur Kontinuität bei. Meine Nachfolgerin oder Nachfolger kann zu gegebener Zeit auf gut eingearbeitete Vorstandsmitglieder zählen.
In den letzten Jahren konntest du für Klosters viel erreichen. Was freut dich daran besonders?
Ich denke, die vielen guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereiteten mir täglich viel Freude. Ich freue mich auf die noch ausstehende Zeit, in diesem Amt zu wirken, und hoffe, dass wir noch einige Projekte mit hohem Tempo vorantreiben können. Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode sehr viel gearbeitet und ich denke, auch einiges erreicht. Das Vorwärtskommen hat mich immer motiviert. Für mich waren die vielen Gespräche mit den verschiedensten Menschen immer sehr wichtig. Insbesondere in meinem ersten Amtsjahr konnte ich mit sehr vielen Leuten sehr interessante Gespräche führen.
*Da der Fragende mit dem Gemeindepräsidenten per Du ist, wurde auch dieses Interview in dieser Form geführt.
Lesen Sie mehr darüber in der Klosterser Zeitung vom 21. Februar.
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Danke Hansueli, du hast…
Danke Hansueli, du hast unsere Gemeinde in allen Belangen vorwärts gebracht👍 Möge dir noch viel gelingen im noch bevorstehenden Jahr…