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Kein neues Gemeindesportanlagenkonzept für Chur

Kein neues Gemeindesportanlagenkonzept für Chur

Bei einer rekordhohen Stimmbeteiligung von 56 Prozent haben die Churer beide Gesak-Investitionsprojekte verworfen. Die beiden anderen Vorlagen, Teilrevision Stadtverfassung und Landabgabe alte Kunsteisbahn, wurden klar angenommen.

Südostschweiz
vor 7 Jahren in

Chur. – Der Entscheid zum Teilprojekt «Eissport und Fussball» fiel mit 6616:6311 Stimmen mit einer Differenz von 305 Stimmen knapp aus. Das Teilprojekt «Multifunktionale Sporthalle/Unihockey» wurde mit 7680:5201 Stimmen deutlich abgelehnt.

«Offenbar sind die Stimmberechtigten nicht bereit, für eine multifunktionale Sporthalle als Nationales Leistungszentrum Unihockey eine Steuererhöhungen in Kauf zu nehmen», so Stadtpräsident Urs Marti. In einer ersten Stellungnahme äusserte er sich aber auch befriedigt über den Abstimmungsausgang, weil man jetzt wisse, woran man sei.

Die Resultate der weiteren Teilprojekte:

  • Eisfeld Quader: 9366 Ja- zu 3536 Nein-Stimmen
  • Badeanstalt Sand: 8286 Ja- zu 4558 Nein-Stimmen
  • Tennisanlagen: 5422 Ja- zu 7211 Nein-Stimmen
  • Traglufthalle Schwimmen: 8094: Ja zu 4581 Nein-Stimmen
  • Sanierung/Umbau Hallen- und Freibad: 8932 Ja- zu 3852 Nein-Stimmen

Die weiteren Vorlagen wurden deutlich angenommen: Die Schaffung einer Bildungskommission anstelle des Schulrates mit 7352:4431 Stimmen (62,4 Prozent). Und der Quartierplan alte Kunsteisbahn mit einer Landabgabe im Baurecht mit 10 856:1792 Stimmen (85,8 Prozent). (phw)

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