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Jetzt kämpft Glarus Süd um Schulen, die auch gut sind

Jetzt kämpft Glarus Süd um Schulen, die auch gut sind

Nach dem Erfolg für die Schulen in Glarus Süd kämpfen ihre Verfechter weiter. «Es darf nicht sein, dass nun mit reduziertem Fächerangebot oder gar einem Stellenabbau die Qualität vermindert und damit einfach auf einem anderen Weg auf dem Buckel der Kinder gespart wird», sagen sie. Aus Sicht der Gemeindepolitik gibt es fast keinen anderen Weg.

Südostschweiz
vor 7 Jahren in
Drittklässler der Oberstufe Matt mit Lehrer Urs Pedrocchi sind froh über den Erhalt ihrer Schule.

Glarus Süd. – Für die Sieger ist das Schulmodell 9+3, für das sich die Gemeindeversammlung Glarus Süd entschieden hat, das Glück. Die Verlierer sind enttäuscht. Klar ist für beide: Jetzt gibt es Arbeit. Denn der Spardruck lastet nun weiterhin auf der Gemeinde. Um ihn zu lockern, braucht es Massnahmen. «Ein reduziertes Fächerangebot zum Beispiel und schlimmstenfalls ein Stellenabbau», heisst es aus der Politik.

Für die Verfechter der Schulen ein No-Go: «Schulen müssen nicht nur da, sondern auch gut sein», sagen sie. Es gelte, gemeinsam und aus einer Gesamtsicht die Randregionen zu stärken. Wenn Glarus Süd Neuzuzüger wolle, könne sich die Gemeinde Qualitätseinbussen bei den Schulen nicht leisten. (bt)

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