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In Haldenstein tut sich was

Über 150 Haldensteinerinnen und Haldensteiner haben sich am Mittwochabend über die Zukunft ihres Dorfes informiert. Von der Stadt Chur bekamen sie Einblicke in aktuelle und zukünftige Bauprojekte.

Südostschweiz
31.03.23 - 04:30 Uhr
Politik

Mit der Fusion der Gemeinde Haldenstein und der Stadt Chur gingen auch einige Bauprojekte in die Obhut der Stadt über. Am Mittwoch wurde die Haldensteiner Bevölkerung über aktuelle und künftige Projekte im Bereich Bau, Planung und Umwelt informiert. Die Stadt Chur mit der Vorsteherin des Departements Bau Planung Umwelt, Sandra Maissen, haben laut einer Mitteilung zu einem Austausch geladen.

Strassensanierung und Schulhaus-Neubau

Wichtig ist Sandra Maissen, dass die eingegliederten Gemeinden Haldenstein und Maladers ihren dörflichen Charakter beibehalten. Ein erstes, wichtiges Projekt ist der Abschluss der Strassensanierung, heisst es in der Mitteilung: Es soll das Notwendige, nämlich die Belagsarbeit, mit der Gestaltung des beliebten und zentralen Dorfplatzes verbunden werden. Auf dem Dorfplatz werden die Moloks versetzt und der Bereich rund um den Brunnen mit einem neuen Bodenmaterial aufgewertet.

Ebenfalls wurde der Neubau des Schulhauses thematisiert. Gemäss den städtischen Verantwortlichen können die neuen Räumlichkeiten für zwei Kindergärten, die Primarschule sowie einen Mittagstisch ab Sommer 2023 von den Haldensteiner Kindern bezogen werden.

Durch die Fusion von Chur, Maladers und Haldenstein werden auch die drei bestehenden Baugesetze zusammengeführt. Dies ist zentral bei der Revision der Grundordnung, welche aktuell in der Abteilung Stadtentwicklung in Ausarbeitung ist. Planmässig soll die Revision in drei Phasen bis im 2026 ausgearbeitet sein.

Die Veranstaltung wurde abgerundet mit Informationen zu zwei Infrastrukturprojekten am Calandaberg, wo die Wasserversorgung für die Alpen und Maiensässe projektiert und die Instandstellung der Fahrwege zum Schutzwald Herrenberg geplant wird. Beide Bergprojekte sollen in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden. Auch die Möglichkeit einer abschliessenden Fragerunde wurde rege genutzt. (red)

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