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Bildvergleich: Wie schneidet die Bündner Regierung ab?

Die Bündner Regierung hat ihr neustes, offizielles Foto publiziert. Wir verraten euch, wie das Foto entstanden und was der Sinn dahinter ist. Danach gibt es einen ultimativen Bildvergleich.

Nicole
Nett
08.01.24 - 04:30 Uhr
Politik

«Wir hatten mega Glück, dass das Foto gelungen ist», verrät Mirco Frepp, Informationsbeauftragter der Standeskanzlei Graubünden. Vorher sei es am Shooting-Tag, dem 19. September, auf dem Dreibündenstein neblig gewesen und man habe die Berglandschaft im Hintergrund nicht mehr gesehen. «Als die Bündner Regierung am Ziel ankam, löste sich der Nebel auf.» Ausgesucht wurde die Örtlichkeit von Jon Domenic Parolini. «Immer der Regierungspräsident darf das Sujet auswählen», so Frepp. Der Dreibündenstein schien ein passender Ort, da der Kanton Graubünden in diesem Jahr den 500. Jahrestag des Zusammenschlusses der Drei Bünde feiert.

Zeitlicher Aufwand hält sich in Grenzen

Kurze Auffrischung: Der Regierungspräsident wird für das Shooting vorbereitet.
Kurze Auffrischung: Der Regierungspräsident wird für das Shooting vorbereitet.
Bild Standeskanzlei Graubünden

Einen halben Tag mussten die fünf Mitglieder der Bündner Regierung für das Fotoshooting einrechnen, wie Frepp erklärt: «Mit dem Auto sind wir bis fast ans Ziel gefahren und danach gab es einen Fussmarsch von etwa 30 Minuten.» Auch so lange habe das Shooting in etwa gedauert. Allgemein sei es unkompliziert abgelaufen. Jede und jeder konnte anziehen, was er möchte. So ist zum ersten Mal ein offizielles Regierungsratsfoto im Wanderoutfit inmitten der Bündner Bergkulisse entstanden.

«Jedes Jahr gibt es eine klare Rangordnung.»

Mirco Frepp, Informationsbeauftragter der Standeskanzlei Graubünden

Die Umgebung in der Natur habe positiv zum Bild beigetragen, verrät Frepp: «Bis jetzt sind die Reaktionen gut.» Für Fragen gesorgt habe allerdings Carmelia Maissen, die als einzige Frau am Rande der Menge steht. Dies hat aber einen plausiblen Grund: «Jedes Jahr gibt es eine klare Rangordnung. In der Mitte steht immer der Regierungspräsident, daneben der Vize-Präsident. Dann folgt die Regelung, wie lange jemand im Amt ist oder wie viele Stimmen die Person bei den letzten Abstimmungen bekommen hat.»

Erstmals in lockerer Atmosphäre

Neblige Angelegenheit: Die Beteiligten erhoffen sich bald besseres Wetter.
Neblige Angelegenheit: Die Beteiligten erhoffen sich bald besseres Wetter.
Bild Standeskanzlei Graubünden
Nebel löst sich auf: Fotograf Marco Hartmann rückt die Regierungsräte ins richtige Licht.
Nebel löst sich auf: Fotograf Marco Hartmann rückt die Regierungsräte ins richtige Licht.
Bild Standeskanzlei Graubünden

Seit 2020 werden offizielle Fotos der Bündner Regierung im Rahmen eines professionellen Shootings gemacht. Auf allen Bildern waren bis jetzt die Regierungsmitglieder im Anzug zu sehen. Zum ersten Mal ist die Kleidung nun etwas lockerer – und authentischer, wie Frepp meint. Denn, wer wandert schon im Anzug? Im Nachhinein durfte der Fotograf seine künstlerische Freiheit noch einbringen und die Lichtverhältnisse stimmig der Situation anpassen. Ebenfalls wurden gemäss Frepp bewusst die Marken der Kleider wegretuschiert, damit diese nicht zu viel auffallen.

Schöner als der Bundesrat?

Neben dem Foto der Bündner Regierung haben wir für euch noch das neue Bild des Bundesrats und Bilder von fünf weiteren Kantonsregierungen rausgesucht. Wir wollen von euch wissen, welches Bild euch am besten gefällt. Hier die Bilder:

Der Bundesrat posiert nicht in den Bergen, sondern vor einer Leinwand: Stolz präsentiert sich der Gesamtbundesrat mit Bundeskanzler Viktor Rossi, Elisabeth Baume-Schneider, Ignazio Cassis, Karin Keller-Sutter, Viola Amherd, Guy Parmelin, Albert Rösti und dem neu gewählten Beat Jans im Bundeshaus vor einer Landschaft, auf welcher das Matterhorn und elf weitere Berge ersichtlich sind.
Der Bundesrat posiert nicht in den Bergen, sondern vor einer Leinwand: Stolz präsentiert sich der Gesamtbundesrat mit Bundeskanzler Viktor Rossi, Elisabeth Baume-Schneider, Ignazio Cassis, Karin Keller-Sutter, Viola Amherd, Guy Parmelin, Albert Rösti und dem neu gewählten Beat Jans im Bundeshaus vor einer Landschaft, auf welcher das Matterhorn und elf weitere Berge ersichtlich sind.
Bild Sina Guntern
Glarner mit der Industrie als Motto: Markus Heer, Andrea Bettiga, Benjamin Mühlemann, Kaspar Becker, Marianne Lienhard nehmen eine traditionelle Metallwarenfabrik als Setting.
Glarner mit der Industrie als Motto: Markus Heer, Andrea Bettiga, Benjamin Mühlemann, Kaspar Becker, Marianne Lienhard nehmen eine traditionelle Metallwarenfabrik als Setting.
Bild Samuel Trümpy
St. Galler im Dialog mit der Jugend: Das Regierungsfoto von Marc Mächler, Susanne Hartmann, Fredy Fässler, Benedikt van Spyk, Bruno Damann, Laura Bucher, Stefan Kölliker und Beat Tinner wurde bewusst von einem Nachwuchstalent in der Universität des Kantons geschossen. 
St. Galler im Dialog mit der Jugend: Das Regierungsfoto von Marc Mächler, Susanne Hartmann, Fredy Fässler, Benedikt van Spyk, Bruno Damann, Laura Bucher, Stefan Kölliker und Beat Tinner wurde bewusst von einem Nachwuchstalent in der Universität des Kantons geschossen. 
Bild Angelina Wegmann
Königlich im Fürstentum Liechtenstein: Von Sabine Monauni, Manuel Frick, Daniel Risch, Dominique Hasler und Graziella Marok-Wachter gibt es ein Foto aus dem Regierungsgebäude.
Königlich im Fürstentum Liechtenstein: Von Sabine Monauni, Manuel Frick, Daniel Risch, Dominique Hasler und Graziella Marok-Wachter gibt es ein Foto aus dem Regierungsgebäude.
Bild Information und Kommunikation der Regierung Vaduz
Jede und jeder hat seinen Berner Sitz: Christine Häsler, Evi Allemann, Christoph Ammann, Philippe Müller, Pierre Alain Schnegg, Christoph Neuhaus, Christoph Auer und Astrid Bärtschi lächeln zu einer Drohne.
Jede und jeder hat seinen Berner Sitz: Christine Häsler, Evi Allemann, Christoph Ammann, Philippe Müller, Pierre Alain Schnegg, Christoph Neuhaus, Christoph Auer und Astrid Bärtschi lächeln zu einer Drohne.
Bild Ruben Ung
Kreative Walliser: Der Staatsrat mit Monique Albrecht, Frédéric Favre, Mathias Reynard, Christophe Darbellay, Franz Ruppen und Roberto Schmidt, jedes Mitglied darf seine eigene Farbe und seinen eigenen Stil in den Aufbau des Wallis von morgen einfliessen lassen.
Kreative Walliser: Der Staatsrat mit Monique Albrecht, Frédéric Favre, Mathias Reynard, Christophe Darbellay, Franz Ruppen und Roberto Schmidt, jedes Mitglied darf seine eigene Farbe und seinen eigenen Stil in den Aufbau des Wallis von morgen einfliessen lassen.
Bild Isabelle Favre

Hier könnt ihr für euer Lieblingsfoto abstimmen und seht direkt, welches am meisten Stimmen bekommen hat: 

Welches Foto gefällt euch am besten?

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Bundesrat

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Regierung Kanton Glarus

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Regierung Kanton St. Gallen

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Landesregierung Fürstentum Liechtenstein

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Regierung Kanton Bern

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Regierung Kanton Wallis

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Nicole Nett schreibt und produziert hauptsächlich Geschichten für «suedostschweiz.ch». Die gelernte Kauffrau hat Multimedia Production studiert und lebt in der Bündner Herrschaft. Sie arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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