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Grossgemeinde Klosters mit tiefem Steuerfuss

Kommt der Zusammenschluss von fünf Gemeinden im Hinterprättigau zustande, dann soll die künftige Grossgemeinde Klosters heissen. Der Steuerfuss würde sich auf 90,2 Prozent belaufen, das ist der Satz der aktuell in Klosters-Serneus gilt.

Südostschweiz
Mittwoch, 17. August 2011, 09:30 Uhr
Fusionieren die fünf Gemeinden im Hinterprättigau, dann soll die künftige Grossgemeinde Klosters heissen.

Klosters-Serneus. – Die Prüfung einer möglichen Fusion von Klosters-Serneus, Küblis, Luzein, Saas und St. Antönien ist in vollem Gang. Gemäss ersten Zwischenresultaten der dafür eingesetzten Arbeitsgruppe wird für die künftige Grossgemeinde mit rund 7000 Einwohnern der Name Klosters favorisiert. Auf einen allfälligen Zusammenschluss könnte sich aus steuertechnischen Gründen insbesondere die Einwohnerschaft von Küblis, Luzein, St. Antönien und Saas freuen. In diesen Gemeinden beträgt der Steuerfuss heute 120 und 130 Prozent.

Sollte es zu einer Fusion kommen, dann würde sich der Steuerfuss von Klosters auf 90,2 Prozent belaufen. Dieser Steuersatz ist aktuell in Klosters-Serneus gültig. Für die künftige Gemeinde Klosters soll in der ersten Amtsperiode ein 21-köpfiges Parlament eingesetzt werden. Der Gemeindevorstand soll sich in der ersten Amtsperiode aus sieben Mitgliedern zusammensetzen.

Ob es überhaupt zu einer Abstimmung über einen Zusammenschluss kommt, steht noch nicht fest. Bis im Sommer 2012 will die Arbeitsgruppe ihren Schlussbericht erstellen. Sollten sich die vorgenommenen Abklärungen als «zukunftsrelevant herausstellen», dann würden das Stimmvolk in den fünf Gemeinden Ende 2012 über eine Fusion entscheiden. (béz)

Mehr in der «Südostschweiz» vom Mittwoch.

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