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Glarus erhält ein Stadion als neues Wahrzeichen

Die Landsgemeinde wird wetterfest: Glarus plant auf dem Zaunplatz eine überdachte Arena. Die Stadt bekommt damit ihr Wahrzeichen.

Südostschweiz
Samstag, 31. März 2012, 13:46 Uhr
Das Olympiastadion in Peking dient dem Glarner Gemeinderat als Vorbild für die neue Landsgemeinde-Arena.

Glarus. – Der altehrwürdige Ring aus Holz hat ausgedient. Die Landsgemeinde wird künftig in einer Arena auf dem Zaunplatz stattfinden. Wie die Gemeinde Glarus gestern mitgeteilt hat, sollen die Bauarbeiten nach der Landsgemeinde 2013 starten und bereits auf die Landsgemeinde 2014 abgeschlossen sein.

Geplant ist eine Arena, die von der Form des bisherigen Ringes inspiriert ist. Bei schönem Landsgemeindewetter kann das Dach geöffnet werden. Um die Wirkung des grossen Platzes mit den historischen Häuserreihen nicht zu beeinträchtigen, ist ein möglichst transparenter Bau vorgesehen.

Vorbild Peking

Bereits sind die Basler Stararchitekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron für das Projekt verpflichtet worden. Wie die Gemeinde mitteilt, ist die Wahl auf die Basler wegen ihres Stadions für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking gefallen.

Der «Vogelnest» genannte Bau ist das Vorbild für das Glarner Vorhaben. Noch Gemeinde- und bald Stadtpräsident Christian Marti zeigt sich überzeugt, dass Glarus mit der Arena ein Wahrzeichen mit internationaler Ausstrahlung erhalten wird. Der Bau bringe ausserdem eine ganze Reihe von Verbesserungen. Die Gemeinde informiert am Sonntag öffentlich über ihr neustes Projekt, und zwar ab 11 Uhr auf dem Landsgemeindeplatz – wo denn sonst? (df)

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