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UN-Syrien-Gesandter: Hoffnung auf neues Zeitalter

Der UN-Sondergesandte für Syrien, Geir Pedersen, schaut nach dem Ende der Assad-Herrschaft optimistisch in die Zukunft. «Heute blicken wir mit vorsichtiger Hoffnung auf den Beginn eines neuen Zeitalters - eines Zeitalters des Friedens, der Versöhnung, der Würde und der Integration für alle Syrer», teilte er mit. Pedersen war zu Gesprächen in Doha.

Südostschweiz
08.12.24 - 12:42 Uhr
Politik
ARCHIV - Geir Otto Pedersen ist der UN-Sondergesandte für Syrien. Foto: Violaine Martin/UN Geneva/dpa
ARCHIV - Geir Otto Pedersen ist der UN-Sondergesandte für Syrien. Foto: Violaine Martin/UN Geneva/dpa

Die Vertriebenen könnten womöglich in ihre Heimat zurückkehren. Familien, die durch den Bürgerkrieg getrennt wurden, könnten wieder zusammenkommen. Die grundlos Inhaftierten können wieder an die Gerechtigkeit glauben.

Pedersen räumte ein, dass einige Menschen ängstlich und besorgt sind, aber ein Neubeginn sei möglich. «Die Widerstandsfähigkeit des syrischen Volkes bietet einen Weg zu einem geeinten und friedlichen Syrien.» Er rief alle Seiten auf, Zivilisten und öffentliche Institutionen zu schützen und die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.

Pedersen ist ein norwegischer Diplomat. Er bemüht sich seit 2018 als UN-Sondergesandter darum, die verschiedenen Gruppen in Syrien gemäss UN-Resolutionen zu einen.

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