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Genf verankert bisher inoffizielle Hymne in der Verfassung

Das Lied «Cé qu'è lainô» wird im Kanton Genf als offizielle Hymne in die Verfassung aufgenommen. Die bisher inoffizielle Hymne erinnert an die erfolgreiche Verteidigung der Stadt gegen die Savoyer im Jahr 1602.

Agentur
sda
03.03.24 - 13:05 Uhr
Politik
Das "Cé qu'è lainò" wird in Genf während der Escalade
gesungen, einem Fest zur Erinnerung an die erfolgreichen Verteidigung der Stadt gegen die Savoyer. (Archivbild).
Das "Cé qu'è lainò" wird in Genf während der Escalade gesungen, einem Fest zur Erinnerung an die erfolgreichen Verteidigung der Stadt gegen die Savoyer. (Archivbild).
KEYSTONE/MAGALI GIRARDIN

Die Verfassungsänderung wurde dem obligatorischen Referendum unterstellt und von fast 62 Prozent der Stimmenden angenommen. Die Ergebnisse basieren auf den brieflichen Stimmen, die fast 95 Prozent der Stimmzettel ausmachen.

Die bisher inoffizielle Genfer Hymne «Cé qu'è lainô» ist ein in frankoprovenzialischer Sprache (Patois) verfasstes Lied mit 68 Strophen. Es erzählt die Geschichte der Escalade, des von Genf abgewehrten Eroberungsversuchs durch die Savoyer am 12. Dezember 1602.

Das Lied wird bei Zeremonien zum Gedenken an die Escalade, bei der Vereidigung des Staatsrats oder auch in den Polizeischulen gesungen und vor jedem Heimspiel des Fussballclubs Servette-Genf und des Eishockeyclubs Genf-Servette stolz angestimmt.

Angeführt von der SVP wollte die Rechte das «Cé qu'è lainô» in der Verfassung verankern, um es in seiner ursprünglichen Fassung für die Nachwelt zu erhalten.

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