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Hamas-Behörde: Zahl der Toten in Gaza steigt auf über 28 000

Die Zahl der im Gazastreifen getöteten Palästinenser ist seit Kriegsbeginn nach palästinensischen Angaben auf über 28 000 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden kamen infolge israelischer Angriffe 117 Menschen ums Leben, wie die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde am Samstag mitteilte. Damit stieg die Zahl der Getöteten seit Kriegsbeginn auf 28 064. Weiterhin wurden den Angaben zufolge im Gaza-Krieg 67 611 Menschen verwundet, 152 von ihnen in den vorangegangenen 24 Stunden.

Agentur
sda
10.02.24 - 14:58 Uhr
Politik
Ein Palästinenser rettet seine Habseligkeiten nach einem israelischen Angriff. Foto: Fatima Shbair/AP/dpa
Ein Palästinenser rettet seine Habseligkeiten nach einem israelischen Angriff. Foto: Fatima Shbair/AP/dpa
Keystone/AP/Fatima Shbair

Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die UN und andere Beobachter weisen aber darauf hin, dass sich die Angaben der Behörde in der Vergangenheit als insgesamt glaubwürdig herausgestellt hätten. Zugleich unterscheiden sie nicht zwischen Zivilisten und bewaffneten Kämpfern. Die Gesundheitsbehörde weist regelmässig darauf hin, dass ein hoher Anteil der Opfer Frauen, Minderjährige und ältere Männer seien.

Auslöser des Gaza-Kriegs war das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das Terroristen der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober in Israel nahe der Grenze zum Gazastreifen verübt hatten. Auf israelischer Seite sind in der Folge mehr als 1200 Menschen getötet worden, darunter mindestens 850 Zivilisten. Israel reagierte mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive.

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