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Fusion könnte Amden vor Baustopp «retten»

Simpler Trick, grosse Wirkung: Amden, das über 40 Prozent Zweitwohnungen hat, könnte diese Quote «einfach» senken. Eine Fusion mit Weesen/Schänis würde den Baustopp aushebeln.

Südostschweiz
Dienstag, 20. März 2012, 23:00 Uhr
Weesen (an der Seezunge) bemüht sich bislang vergeblich um eine Fusion mit Amden (linkes Seeufer) und Schänis (nicht im Bild).

Amden. – Es wäre ein Manöver durch die Hintertür, aber für Amden nicht abwegig. Würde die Tourismusgemeinde mit Weesen und Schänis fusionieren, wäre das Zweitwohnungs-Problem vom Tisch. Ein Baustopp könnte so elegant umgangen werden.

Weesen will, Amden ziert sich

Die Rechnung ist einfach: Weil Schänis praktisch zweitwohnungsfrei ist, aber mehr Einwohner hat als Amden und Weesen zusammen, hätte die neue Grossgemeinde (Amden, Weesen, Schänis) einen Zweitwohnungs-Anteil von unter 20 Prozent – so wie es die Stimmbürger am 11. März an der Urne verlangt haben. «Das wäre ein toller Aspekt», sagt der Ammler Gemeindepräsident Urs Roth, «aber kein Grund, nur deshalb eine Fusion zu forcieren.»

Auch wenn das Ja die Gemeinde möglicherweise blockiere und ein wirtschaftlicher Stillstand böse Folgen haben könnte, beurteilt er eine Fusion zurückhaltend – im Gegensatz zu Weesen. (rol)

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