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Kanton Freiburg will Überwachung bei häuslicher Gewalt verbessern

Der Kanton Freiburg will Akteure aus Justiz, Verwaltung und Zivilgesellschaft bei der Überwachung von besonders kritischen Fällen häuslicher Gewalt unterstützen. Dies tut er mit einem Leitfaden und einer einheitlichen Schulung zur Risikobewertung.

Agentur
sda
02.02.26 - 10:07 Uhr
Politik
Kerzen im Gedenken an die im April 2025 in Epagny getötete Frau. Der Femizid löste schweizweit Bestürzung aus und brachte im Kanton Freiburg auch auf Verwaltungsebene einiges ins Rollen. (Archivbild)
Kerzen im Gedenken an die im April 2025 in Epagny getötete Frau. Der Femizid löste schweizweit Bestürzung aus und brachte im Kanton Freiburg auch auf Verwaltungsebene einiges ins Rollen. (Archivbild)
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Nach dem Tötungsdelikt an einer Frau in Epagny FR im April 2025 bildete der Kanton Freiburg eine Arbeitsgruppe. Diese untersuchte die geltende Praxis und ortete bei der Überwachung von besonders kritischen Fällen Handlungsbedarf.

Einerseits fehlte bei der Fallanalyse eine gemeinsame Sprache, wie die Freiburger Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Andererseits würden Informationen zu wenig systematisch ausgetauscht. Einigen Akteuren fehle es zudem an Erfahrung in der Risikobewertung.

Die Arbeitsgruppe erarbeitete einen Leitfaden, der diesen Schwierigkeiten entgegenwirken soll. Beim Informationsaustausch in besonders kritischen Fällen sieht der Leitfaden ein Verfahren zur Information der Staatsanwaltschaft vor.

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