Der Bundesrat kehrt zurück
Rund um den Nationalfeiertag mischt sich der Bundesrat unters Volk. An 19 «Buure-Zmorge», Einweihungen oder Gemeindeanlässen in der Schweiz wird ein Mitglied der Landesregierung erwartet. Den grossen Auftritt auf dem Rütli hat heuer Bundeskanzler Walter Thurnherr.
Mit sechs Reden am meisten hat auch heuer Bundesrat Ueli Maurer. Er spricht in Goms (31. Juli), Moosseedorf, Seegräben, Weinigen, Elgg und Regensdorf, wie die Bundeskanzlei auf Anfrage mitteilte.
Vier Reden hält Johann Schneider-Ammann; Eschenz (31. Juli), Riddes, Mendrisio und der Pizol sind seine Stationen. Alain Berset spricht in Lausanne, Rorschach und auf dem Julierpass (31.Juli).
Je zwei Reden halten werden zum 1. August Guy Parmelin (Wimmis und Yvorne) und Doris Leuthard (Luzern, 31.Juli, und Lugano). Didier Burkhalter (Aigles-les Diablerets) und Simonetta Sommaruga (Môtiers, 31. Juli) halten eine Rede zur Lage der Nation.
Zwei Jahre ist es her
Mit Berset beehrt wieder einmal ein Bundesrat den Kanton Graubünden. Auf dem Julierpass wird er die neue Spielstätte des Kulturfestivals Origen eröffnen. Der 30 Meter hohe, fünfeckige Holzturm war in zweieinhalb Monaten errichtet worden. Gemäss Programm der Bundeskanzlei muss der SP-Bundesrat nach der Eröffnung rasch weiter, denn er wird bereits in Rorschach erwartet.
In den vergangenen beiden Jahren machten die Magistraten einen Bogen um Graubünden. 2014 kamen mit Eveline Widmer-Schlumpf und Leuthard und 2013 mit Maurer und Schneider-Ammann jeweils zwei Vertreter der Landesregierung nach Graubünden. Und auch 2012 war mit Widmer-Schlumpf eine Bundesrätin bei uns.