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Stadler Rail zieht Rekurs gegen SBB-Zugauftrag zurück

Der Thurgauer Zughersteller Stadler Rail zieht seinen Rekurs gegen die Vergabe eines Grossauftrages der SBB über 200 Doppelstock-Züge zurück. Das Unternehmen akzeptiert damit den Zuschlag an Siemens, wie Stadler am Montag mitteilte.

Agentur
sda
06.04.26 - 18:31 Uhr
Politik
Kritisiert mangelnde Transparenz bei der vom Bundesverwaltungsgericht gewährten Akteneinsicht in die Vergabe des SBB-Grossauftrages an Siemens und zieht nun seinen Rekurs zurück: Stadler-Rail-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler. (Archivbild)
Kritisiert mangelnde Transparenz bei der vom Bundesverwaltungsgericht gewährten Akteneinsicht in die Vergabe des SBB-Grossauftrages an Siemens und zieht nun seinen Rekurs zurück: Stadler-Rail-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler. (Archivbild)
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Stadler hatte die Ausschreibung verloren und daraufhin Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Ziel war eine unabhängige Überprüfung des Entscheids. Die im Verfahren erhaltenen Unterlagen vom Gericht seien jedoch stark geschwärzt und lieferten keine ausreichende Transparenz, hielt Stadler fest.

Die Dokumente zeigten aber, dass die SBB ihren Bewertungsspielraum zugunsten von Siemens genutzt hätten. Da entscheidende Informationen fehlten, sehe Stadler keine Grundlage für eine Weiterführung des Verfahrens und ziehe den Rekurs per 7. April zurück.

Stadler-Rail-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler bedauert den Entscheid nach wie vor. «Wir müssen diesen aber aufgrund der uns vorliegenden Informationen akzeptieren», wurde der Firmenchef in der Mitteilung zitiert.

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