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Bündner Kunstmuseum bleibt ein Kubus

Das Projekt ist überarbeitet: Die Planungen für den Neubau des Bündner Kunstmuseums in Chur laufen auf Hochtouren. Ein Problem haben die Planer bereits gelöst: Die Anlieferung für Werke wird in den Bau integriert. Die fehlende Anlieferung hatte zu einem Rekurs gegen den Architekturwettbewerb geführt.

Südostschweiz
29.01.13 - 21:40 Uhr

Chur. – Die Planer hätten den Charakter und Ausdruck des Siegerprojekts bewahren wollen, erklärt der Bündner Kantonsbaumeister Markus Dünner zur Überarbeitung des Kunstmuseum-Projekts. Die von den Wettbewerbsgewinnern Barozzi Veiga aus Spanien «vergessene» Anlieferung sei in das Gebäude integriert worden; dies bleibe ein Kubus, die Positionierung werde nicht verändert und auch der markante Eingang werde nicht angetastet.

Rechtsstreit mit glimpflichem Ende

Der Architekturwettbewerb für das 30-Millionen-Projekt hatte im vergangenen Jahr in einem Rechtsstreit geendet. Der drittplatzierte Flimser Architekt Valerio Olgiati hatte gegen den Entscheid der Jury rekurriert; unter anderem bemängelte er das Fehlen der gedeckten, abschliessbaren Anlieferung. Im Sommer zog Olgiati seinen Rekurs dann freiwillig zurück. (so)

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