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Bundesrat beantragt 666 Millionen Franken für EU-Programme

Schweizer Forschende und Innovatoren können seit Kurzem wieder an EU-Programmen teilnehmen. Die Übergangsbestimmung ist mit einem Pflichtbetrag verbunden. Der Bundesrat beantragt dafür 666 Millionen Franken. Das Parlament wird darüber entscheiden.

Agentur
sda
14.03.25 - 10:26 Uhr
Politik
Der wiedererlangte Zugang der Schweiz zu EU-Forschungsprogrammen kostet Geld. Der Bundesrat betragt für das laufende Jahr einen Nachtragskredit von 666 Millionen Franken. (Themenbild)
Der wiedererlangte Zugang der Schweiz zu EU-Forschungsprogrammen kostet Geld. Der Bundesrat betragt für das laufende Jahr einen Nachtragskredit von 666 Millionen Franken. (Themenbild)
KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Die Landesregierung hat am Freitag insgesamt sieben Nachtragskredite im Umfang von rund 675 Millionen Franken verabschiedet, wie sie mitteilte. 666 Millionen Franken davon werden für die EU-Programme für Forschung und Innovation benötigt.

Die Wiederassoziierung der Schweiz an diese Programme war Teil der Verhandlungen über das Gesamtpaket Schweiz-EU. Seit Anfang Jahr können Forschende wieder an Ausschreibungen von Horizon Europe, Euratom sowie Digital Europe teilnehmen.

Über den Nachtrag I zum Voranschlag 2025 wird das Parlament in der Sommersession entscheiden. Es hat die Budgethoheit.

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