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Stiftung Sucht Schweiz fordert mehr Mittel für Prävention

Sucht Schweiz fordert einen Kurswechsel und massive Investitionen in die Prävention. Die Stiftung kritisiert, dass der Bund trotz steigenden Krankenkassenprämien und jährlichen Milliardenkosten für Suchterkrankungen die Mittel kürzt.

Agentur
sda
05.02.26 - 05:00 Uhr
Politik
In der Schweiz sterben jedes Jahr mehr als 10'000 Menschen an den Folgen von Substanzkonsum. (Symbolbild)
In der Schweiz sterben jedes Jahr mehr als 10'000 Menschen an den Folgen von Substanzkonsum. (Symbolbild)
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Eine 2021 veröffentlichte Studie schätzt die wirtschaftlichen Kosten der Suchtproblematik in der Schweiz auf rund acht Milliarden Franken pro Jahr, wie Sucht Schweiz am Donnerstag in ihrem «Suchtpanorama Schweiz 2026» festhielt. Diese Summe umfasse die Verluste für Unternehmen und die Kosten für das Gesundheitssystem.

Darüber hinaus sterben laut der Stiftung in der Schweiz jedes Jahr mehr als 10'000 Menschen an den Folgen des Substanzkonsums. Insgesamt seien Zehntausende von Sucht betroffen.

Trotzdem müssten Präventionsmassnahmen Kürzungen hinnehmen. Dabei senke jeder in die Prävention investierte Franken die Kosten, schrieb Sucht Schweiz. Die Organisation fordert eine «weitsichtige Strategie» in Sachen Prävention mit den dafür notwendigen Mitteln.

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