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Skepsis gegenüber für unterirdischen Gütertransport geplanten Hubs

Als «grundsätzlich innovativ» werden Pläne für den unterirdischen Gütertransport zwischen Zürich und Härkingen SO kommentiert. Doch Standorte für Zugangsstellen zu den Tunnels von «Cargo sous terrain» ernten Kritik. Die Verantwortlichen wollen nachbessern.

Agentur
sda
17.05.24 - 06:30 Uhr
Politik
Das Tunnel-Gütertransportsystem "Cargo sous terrain" als Modell. (Archivbild)
Das Tunnel-Gütertransportsystem "Cargo sous terrain" als Modell. (Archivbild)
KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Die erste «Cargo sous terrain»-Teilstrecke soll von Zürich-Flughafen über Zürich, Urdorf ZH, Spreitenbach AG und Suhr AG nach Härkingen SO führen; elf Anschlussstellen oder Hubs sind geplant. Gemeinden und regionale Organisationen in den betroffenen Kantonen konnten sich bis Freitag zum entsprechenden Sachplan äussern.

Kritik an den Hub-Standorten kommt aus Zürich und Spreitenbach AG. Und die Gemeinde Urdorf ZH fordert flankierende Massnahmen gegen Verkehr und Lärm. Auch ein Augenmerk für das Grundwasser wird verlangt.

Erste Anpassungen am Projekt seien gestartet, entgegnen die Verantwortlichen des privat getragenen Projektes «Cargo sous terrain». Das Gespräch mit den Gemeinden werde gesucht. Die Kantone können sich noch bis Ende Juni zum Sachplan unterirdischer Güterverkehr äussern.

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