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SGB fordert Ausweitung des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund fordert vom Bund und den Kantonen stärkere Massnahmen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. An der Jahresmedienkonferenz vom Dienstag hat er sich überdies für substanzielle Lohnerhöhungen starkgemacht.

Agentur
sda
03.02.26 - 11:30 Uhr
Politik
Gegen Ausweitung der Sonntagsarbeit: Pierre-Yves Maillard, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes an der Delegiertenversammlung des SGB im Dezember 2025. (Archivbild)
Gegen Ausweitung der Sonntagsarbeit: Pierre-Yves Maillard, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes an der Delegiertenversammlung des SGB im Dezember 2025. (Archivbild)
KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Krankheitsausfälle am Arbeitsplatz würden im dramatischen Ausmass ansteigen, so der Gewerkschaftsbund (SGB). Heute würden Arbeitgebende nur alle 20 Jahre kontrolliert, neu müsse dieser Rhythmus auf zwei Jahre verkürzt werden.

In diesem Zusammenhang verlangt der SGB auch eine Abkehr von der vom Nationalrat beschlossenen Ausweitung der Sonntagsarbeit und der Verlängerung der Arbeitstage auf 17 Stunden. Nötig seien ausreichend Personal, verlässliche Arbeits- und Ruhezeiten sowie die konsequente Durchsetzung des im Arbeitsrecht verankerten Gesundheitsschutzes.

Des Weiteren wurde auf die gemäss Gewerkschaft unzureichende Lohnentwicklung hingewiesen. Angebracht seien substanzielle Lohnerhöhungen, besonders für untere und mittlere Lohnklassen, um einen Reallohnverlust zu verhindern.

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