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Schweizer Politiker wollen engere Bildungszusammenarbeit mit Taiwan

Die parlamentarische Gruppe Schweiz-Taiwan hat am Freitag nach ihrem fünftägigen Taiwan-Besuch eine engere Zusammenarbeit im Bildungsbereich gefordert. Zudem sollen die Wirtschaftsbeziehungen weiter ausgebaut werden.

Agentur
sda
10.02.23 - 10:50 Uhr
Politik
Nationalrat Fabian Molina (SP/ZH), Co-Präsident der parlamentarischen Gruppe Schweiz-Taiwan, beim Besuch bei der taiwanischen Präsidentin Tsai Ing-wen (rechts). (Archiv)
Nationalrat Fabian Molina (SP/ZH), Co-Präsident der parlamentarischen Gruppe Schweiz-Taiwan, beim Besuch bei der taiwanischen Präsidentin Tsai Ing-wen (rechts). (Archiv)
KEYSTONE/EPA/MAKOTO LIN/TAIWAN PRESIDENTIAL OFFICE/HANDOUT

«Denn Taiwan ist ein hoch innovatives Land», sagte der Co-Präsident der Gruppe, Fabian Molina (ZH/SP), gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es bestehe auf Seite Taiwans ein grosses Interesse, mit der Schweiz nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im Bildungsbereich enger zusammenzuarbeiten. Laut Molina gibt es aber seitens der Schweiz Bedenken aufgrund der politischen Situation mit China. Dieses sieht Taiwan als Teil seines Territoriums.

Politisch aktiv werden wollen die Parlamentarier noch nicht. «Wir warten den Bericht des Bundesraten zu Taiwan ab, der in den nächsten Wochen erscheinen soll.» Insgesamt waren fünf Parlamentarier in Taiwan: neben Molina auch Co-Vorsitzender, Nicolas Walder (Grüne/GE), Mustafa Atici (SP/BS), Léonore Porchet (Grüne/VD) und Yves Nidegger (SVP/GE).

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