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Erste Solar-Lehrlinge starten Ausbildung

Rund 160 Lernende haben im August eine Solarlehre angefangen, fünf davon von Graubünden. Es ist das erste Mal, dass diese Lehre angeboten wurde, wie der Branchenverband Swisssolar am Montag mitteilte.

Agentur
sda
19.08.24 - 10:21 Uhr
Politik
Die ersten Solar-Lehrlinge haben im August ihre Ausbildung gestartet.
Die ersten Solar-Lehrlinge haben im August ihre Ausbildung gestartet.
Swissolar/Valeriano Di Domenico

Mit den neuen Berufslehren zur Solarinstallateurin und zum Solarmonteur soll dem Fachkräftemangel begegnet werden. Die Auszubildenden lernen laut Swissolar alles, was zum Bau einer Solaranlage gehört: Montage, Installation, Wartung und Rückbau.

Der Weg zum Abschluss Solarinstallateur oder Solarinstallateurin EFZ führt dabei über eine dreijährige Lehre, der zum Abschluss Solarmonteur oder Solarmonteurin EBA über eine zweijährige. Da je nach Vorbildung die Lehre verkürzt wird, werden bereits im Sommer 2025 die ersten diplomierten Solarinstallateure auf die Dächer steigen.

«Mittelfristig rechnen wir mit 300 Lehrabschlüssen jährlich, also etwa ein Drittel des Bedarfs. Die übrigen sind wie bisher Quereinsteiger, die sich weiterbilden», wurde Rita Hidalgo, Leiterin Bildung bei Swissolar, in der Mitteilung zitiert.

Der Verband rechnet damit, dass bis 2035 jedes Jahr 850 neue Solar-Fachkräfte nötig sein werden. Allein seit 2020 ist demnach die Anzahl Vollzeitstellen in diesem Bereich von 7000 auf 11'000 gestiegen.

Wie sieht es in Graubünden aus? In diesem Beitrag von Radio Südostschweiz findet ihr die Antwort:

Audio Sarina Von Weissenfluh
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