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Bern drückt sich vor einer Olympia-Vorentscheidung

Bern drückt sich vor einer Olympia-Vorentscheidung

Die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) will mit ihrem Entscheid zur Olympia-Milliarde abwarten.

Südostschweiz
vor 8 Jahren in
Der Luzerner SVP-Nationalrat Felix Müri.

Bern. – Es wäre die Vorentscheidung für die Abstimmung in Graubünden am 3. März über die Olympiakandidatur St. Moritz und Davos fürs Jahr 2022 gewesen, wenn sich die WBK nächste Woche zu einem Entscheid über die Olympia-Milliarde durchgerungen hätte. Von dem sieht sie nun ab. Für viele Parlamentarier sind im Moment einfach zu viele Fragen ­offen.

Die Olympiafrage stehe im Moment auf Messers Schneide, sagt der Luzerner SVP-Nationalrat Felix Müri, Wortführer seiner Partei in der WBK. Für den Rheintaler SVP-Nationalrat ­Roland Rino Büchel ist klar, dass die Angst der Befürworter vor einem falschen Signal an die Bündner zum Verzicht auf einen Einscheid geführt hat.

Entscheid gleich nach Abstimmung

Laut Müri wird sich die WBK bei einem Ja aus Graubünden wohl am 4. März zu einem Entscheid zur Olympia-Milliarde durchringen. Folglich könnte das Parlament auch früher darüber befinden.

Positiv aufgenommen wird die Olympia-Kandidatur, so scheint es, in der Surselva. Bei einer Veranstaltung in Ilanz am Dienstagabend sprachen sich in einer Abstimmung 60,36 Prozent der 125 Anwesenden für eine Kandidatur aus. (rit)

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