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Baufirmen müssen Mehrkosten bei Tunnel im Wallis zahlen

Für die Mehrkosten in Höhe von rund 50 Millionen Franken beim Bau des Eyholztunnels der Autobahn A9 im Oberwallis müssen die betroffenen Baufirmen aufkommen. Dies hat das Bundesgericht Anfang Februar in dem seit Jahren währenden Streitfall entschieden.

Agentur
sda
22.02.23 - 23:00 Uhr
Politik
Der 2018 eröffnete Eyholztunnel im Oberwallis wurde deutlich teurer als budgetiert. (Archivbild)
Der 2018 eröffnete Eyholztunnel im Oberwallis wurde deutlich teurer als budgetiert. (Archivbild)
Keystone/OLIVIER MAIRE

Dies sagte Thomas Rohrbach, Sprecher des Bundesamts für Strassen (Astra), der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Publik gemacht hat die Auseinandersetzung die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht zu Baumängeln auf einem anderen Abschnitt der A9 zwischen Raron und Gampel.

Beim Bau des 4,25 Kilometer langen Eyholz-Tunnels stiessen die Arbeiter auf geologische Schwierigkeiten, was zu den massiven Kostenüberschreitungen führte. Das Baukonsortium stellte finanzielle Nachforderungen. Diese bestritt die Bauherrin, die kantonale Dienststelle für den Nationalstrassenbau, auf Drängen des Astra und der Kantonalen Finanzkontrolle Wallis. Laut dem Gerichtsbeschluss sind nur rund 300'000 Franken der Mehrkosten dem Bund und dem Kanton anzulasten.

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