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Bundesstrafgericht geht von Betrug ungeheuren Ausmasses aus

Das Bundesstrafgericht hat den Hauptangeklagten und seinen Geschäftspartner im 1MDB-Prozess zu Freiheitsstrafen von sieben beziehungsweise sechs Jahren verurteilt. Die abgezogenen finanziellen Mittel seien unglaublich.

Agentur
sda
28.08.24 - 15:45 Uhr
Politik
Der Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB beschäftigt auch die Schweizer Gerichte.
Der Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB beschäftigt auch die Schweizer Gerichte.
KEYSTONE/TI-PRESS/Francesca Agosta

Der vorsitzende Richter hob bei der Urteilseröffnung die enormen Zahlen hervor, bei denen es bei diesem Fall gehe. In einem ersten Schritt seien 1 Milliarde US-Dollar abgezweigt worden. Das seien 1000 Millionen. Eine unheimliche Zahl.

Die Beschuldigten hätten vor Gericht keine stichhaltigen Argumente vorgebracht, wonach es sich beim Abfluss diese Mittel nicht um einen Betrug gehandelt hätte. Sie müssen dem malaysischen Staatsfonds 1MDB 1,75 Milliarden Dollar zurückerstatten, plus 5 Prozent an Zinsen.

Der Hauptangeklagte muss an den Bund zudem eine Ersatzforderung von 450 Millionen Franken leisten, der Mitangeklagte 12 Millionen Franken. Das Gericht lässt zudem fünf Immobilien in der Schweiz und in London beschlagnahmen.

Das Gericht hat den Hauptangeklagten des Betrugs, der qualifizierten Geldwäscherei und der Beihilfe zur qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung für schuldig befunden.

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