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Ausstieg aus der Atomkraft bringt Graubünden Mehreinnahmen

Der vom Bundesrat beschlossene Atomausstieg wird dem Kanton zusätzliche Einnahmen bringen, ist Regierungsrat Cavigelli überzeugt.

Südostschweiz
Montag, 30. Mai 2011, 09:00 Uhr
Ist optimistisch: Der Bündner Regierungsrat Mario Cavigelli rechnet mit einer wachsenden Bedeutung der Wasserkraft.

Chur. – Zwar wird der Umstieg auf erneuerbare Energien die Strompreise massiv erhöhen, doch der Kanton Graubünden wird durch die Wasserkraftnutzung von der neuen Energiepolitik profitieren. Diese Überzeugung vertritt Regierungsrat Mario Cavigelli im Gespräch mit der «Südostschweiz». Der Kanton sei einerseits an den Wasserkraft-Gesellschaften als Miteigentümer beteiligt. Andererseits würden die Gesellschaften aufgrund der Strompreiserhöhung grössere Gewinne erzielen und die Steuereinnahmen so zunehmen, sagt Cavigelli. Zudem profitiere Graubünden unverändert von den Wasserzinsen.

Wasserkraft noch nicht ausgeschöpft

Die Wasserkraft werde durch die neue Energiepolitik für Graubünden immer wichtiger. Sie habe sich zu einem Pfeiler der Bündner Volkswirtschaft entwickelt. «Und diesen haben wir meiner Meinung nach noch nicht genügend ausgeschöpft», so Cavigelli im Interview. (be)

Mehr in der «Südostschweiz» von heute.

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