Die Strasse zwischen Sevgein und Riein wird vor Steinschlägen geschützt
Die Bündner Regierung hat ein Projekt genehmigt, das die Rieinerstrasse in Zukunft vor Steinschlägen schützen soll. Kosten wird das Ganze den Kanton 770’000 Franken.
Die Bündner Regierung hat ein Projekt genehmigt, das die Rieinerstrasse in Zukunft vor Steinschlägen schützen soll. Kosten wird das Ganze den Kanton 770’000 Franken.

Wer regelmässig zwischen den Dörfern Sevgein und Riein in der Gemeinde Ilanz/Glion unterwegs ist, der weiss: Die Strasse führt zu einem Teil, namentlich über einen Kilometer langen Abschnitt, unterhalb eines markanten Felsbands (siehe Bild). Aus diesen sind über die vergangenen Jahrzehnte immer wieder auch grössere Felsbrocken ausgebrochen, unter anderem im Frühjahr 2015 bei einem Felssturz von rund 10’000 Kubikmetern in der Val Schlusaus. Auch weiter südlich gab es wiederholt Felsstürze bis auf die Strasse runter, die teilweise dazu führten, dass die Strasse über Stunden und Tage gesperrt werden musste.
Das soll sich jetzt ändern. Das 770’000 Franken teure Bauvorhaben «Steinschlagschutz Rieinerstrasse» sieht vor, die gefährdeten Strassenabschnitte vor Steinschlägen und Felsstürzen zu schützen. Selbst dort, wo es bereits Schutzverbauungen gibt. Wie aus einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden vom Donnerstag hervorgeht, hat die Bündner Regierung das entsprechende Projekt genehmigt. Konkret sollen laut Projekt bergseitig der Rieinerstrasse mehrere Steinschlagschutzbarrieren errichtet werden. Die temporären Palisaden und die veralteten, unzugänglichen Werke sollen dabei zurückgebaut werden. Das Tiefbauamt plant das Bauvorhaben noch bis Ende des laufenden Jahres umzusetzen. (red)