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Vor G20-Gipfel: Polizei räumt Blockade von Klima-Aktivisten in Rom

Vor Beginn des G20-Gipfels in Rom hat die Polizei in der italienischen Hauptstadt eine Blockade einiger Dutzend Klima-Aktivisten geräumt. Die Demonstranten hatten sich am Samstagmorgen auf die Fahrbahn einer mehrspurigen Strasse nahe des Umweltministeriums gesetzt, wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte. Die Strasse führt zum Veranstaltungsort des Gipfeltreffens der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer im südlichen Stadtteil Eur.

Agentur
sda
30.10.21 - 11:34 Uhr
Politik
Die italienische Polizei entfernt Klimaaktivisten, die versuchen, den Verkehr vor dem italienischen Ministerium für den ökologischen Wandel in der Via Cristoforo Colombo zu blockieren, einer der Hauptstraßen, die zum Kongresszentrum La Nuvola (die Wolke)…
Die italienische Polizei entfernt Klimaaktivisten, die versuchen, den Verkehr vor dem italienischen Ministerium für den ökologischen Wandel in der Via Cristoforo Colombo zu blockieren, einer der Hauptstraßen, die zum Kongresszentrum La Nuvola (die Wolke)…
Keystone/AP/Luca Bruno

Auf Fotos und Videos war zu sehen, wie Polizisten, ausgerüstet mit Helmen und Schildern, Demonstranten wegtrugen. Laut der Nachrichtenagentur Ansa riefen die Aktivisten: «Se non cambierà bloccheremo la città» (Deutsch: «Wenn sich nichts ändert, blockieren wir die Stadt»).

Für den Nachmittag wurden in Rom zwei Demonstrationen erwartet. Die Kommunistische Partei wollte sich an der Piazza di San Giovanni in Laterno östlich des Kolosseums versammeln. Wenig später war unter anderem eine Demonstration von Klimaaktivisten geplant, die in Richtung historisches Zentrum ziehen wollte. Es wurden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet.

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Das Problem der sogenannten Klimaaktivisten besteht darin, dass deren Klima-religiöser Ansatz sich beim Einsatz von Atomenergie weitgehend auflöst. Denen geht es ausschliesslich um den Hebel zur gesellschaftlichen Veränderung. Nicht um die Problemlösung.

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