×

Mindestens 13 Tote bei Anschlag in Syriens Hauptstadt Damaskus

Bei einem Terroranschlag in Syriens Hauptstadt Damaskus sind mindestens 13 Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Zwei Sprengsätze seien dabei in der Nähe eines Busses explodiert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Mittwoch.

Agentur
sda
20.10.21 - 09:36 Uhr
Politik
HANDOUT - Zwei Bomben am Straßenrand explodierten in der Nähe eines mit Soldaten besetzten Busses während des morgendlichen Berufsverkehrs in der syrischen Hauptstadt Damaskus und töteten und verletzten mehrere Menschen, berichtete das staatliche…
HANDOUT - Zwei Bomben am Straßenrand explodierten in der Nähe eines mit Soldaten besetzten Busses während des morgendlichen Berufsverkehrs in der syrischen Hauptstadt Damaskus und töteten und verletzten mehrere Menschen, berichtete das staatliche…
Keystone/SANA/AP/Uncredited

Ein dritter Sprengsatz sei entschärft worden. Das syrische Staatsfernsehen zeigte Bilder eines ausgebrannten Busses und Soldaten bei Löscharbeiten. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach zunächst von 14 Toten.

Die meisten der Todesopfer seien Soldaten der Regierung, hiess es aus Militärkreisen. Die Syrische Beobachtungsstelle meldete, dass darunter auch Offiziere seien. Anwohner sagten, die zwei Explosionen seien deutlich zu hören gewesen und hätten Panik verursacht. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

Kommentieren
Kommentar senden

Die einzige Lehre aus diesem Krieg ist, dass er nicht mit einfachen Lösungen zu stoppen ist. In dem Land agieren einfach zu viele Interessensgruppen, allen voran natürlich der Diiktator, der trotz massiver russischer Unterstützung den Aufstand nicht unter Kontrolle bekommt, der von Regionalmächten unterstützt wird.
Es ist auch unwahrscheinlich, dass wenn B. al-Assad weg wäre, dort Demokratie einkehren würde. Es spricht vieles dafür, dass Syrien daraufhin den Weg Ägyptens beschreiten könnte, mit bekanntem Ausgang.
In Syrien wird es die Zeit regeln mussen. Andere Optionen zur Verbesserung der Lage in Syrien sind nicht in Sicht.

Mehr zu Politik MEHR