×

Kleiner Landrat will Stolpersteine beim Generationenprojekt verhindern

Kleiner Landrat will Stolpersteine beim Generationenprojekt verhindern

Die Weiterentwicklung des Generationenprojekts zur Aufwertung des Ortszentrums beim Seehofseeli verläuft dynamisch,

Davoser
Zeitung
15.10.21 - 17:00 Uhr
Politik
Auf den vom Generationenprojekt betroffenen Arealen darf die nächsten zwei Jahre nicht gebaut werden.
zVg/Walter Dürst (wdfotografie.ch)

Und die Bedürfnisse und Erwartungen der Projektpartner, aber auch weiterer Involvierter sowie Anrainer fliessen in die Vorbereitungs-arbeiten für den städtebaulichen Ideenwettbewerb ein.

Um alle Anforderungen an das Gesamtprojekt auch bestmöglich umsetzen zu können, hat der Kleine Landrat an ­seiner Sitzung vom 12. Oktober über das betroffene Gebiet eine Planungszone erlassen (siehe auch Amtliche Anzeigen auf Seite 6).

In Vorbereitung des städtebaulichen Wettbewerbs über die Arealentwicklung beim Seehofseeli im kommenden Jahr wird derzeit eine fundierte Gesamtschau über sämtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen erarbeitet. Dabei werden einerseits absehbare Auflagen laufend konkreter, andererseits werden auch Absichten oder Bedürfnisse Einzelner bekannt respektive müssen auf die Planung abgestimmt werden. Im Hinblick auf ein taugliches Gesamtprojekt gilt es sicherzustellen, dass eine optimale Koordination mit umliegenden Einzelprojekten erfolgt. Die Realisierbarkeit eines funktionierenden Gesamtprojektes soll durch nicht oder schlecht integrierbare Einzelvorhaben nicht gefährdet werden.

Aus diesem Grund hat der Kleine Landrat gestützt auf Art. 21 des kantonalen Raumplanungsgesetzes (KRG) entschieden, über das betroffene Gebiet zwischen Promenade, Dischmastrasse, Talstrasse und den Hotels Montana und Seehof sowie den Teil Bauperimeter Bergbahnen südwestlich der Mühlestrasse eine Planungszone zu erlassen. Von der Planungszone sind nur Bauvorhaben betroffen, die die neue Planung erschweren oder dieser entgegenstehen könnten. Die Massnahme gilt vorerst für zwei Jahre. (gmd)

Kommentieren

Kommentar senden
Mehr zu Politik MEHR