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Graubünden Viva wird weitergeführt

Graubünden Viva wird weitergeführt

Die Regierung will das Programm Graubünden Viva fortsetzen und schliesst dazu mit dem Verein einen Leistungsauftrag für die Jahre 2022 bis 2026 ab.

Südostschweiz
vor 3 Tagen in
Politik
Graubünden Viva organisierte unter anderem das Fest der Sinne am Arcas in Chur 2019.
Archivbild

Der Kanton Graubünden verfügt über ein grosses Wertschöpfungspotenzial im Bereich der Ernährungswirtschaft, wie er in einer Mitteilung schreibt. Im Regierungsprogramm 2021–2024 bekenne sich der Kanton deshalb zur Bedeutung des Themenfelds regionale Ernährung und Tourismus. Demnach soll die Diversität der Wirtschaft, insbesondere im Tourismus und in der Lebensmittelproduktion, gefördert werden. Das Potenzial der nachhaltigen regionalen Lebensmittelproduktion sowie -verarbeitung sei hoch und die Nachfrage sei weiterhin steigend. Mit der Fortsetzung von Graubünden Viva will die Regierung das regionale Ernährungssystem Graubündens weiter stärken. Das Programm soll in einem partnerschaftlichen Ansatz die Akteure aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Tourismus und Gastronomie befähigen, Innovationen zu entwickeln und nachhaltige Wertschöpfungseffekte auf- und auszubauen.

Schaffung einer Netzwerkstelle

Zur Weiterführung der operativen Aktivitäten wird eine neue Organisationsform gebildet, wie es weiter heisst. Anstelle der bisherigen Umsetzungsorganisation Graubünden Viva AG wird eine vom Verein Graubünden Viva geführte Netzwerkstelle geschaffen, die für die Umsetzung der Massnahmen zuständig ist. Diese soll ab dem ersten Quartal 2022 die bisherigen Tätigkeiten der Graubünden Viva AG fortführen. Die Netzwerkstelle arbeite sehr eng mit dem Plantahof sowie der Absatzförderungsorganisation Alpinavera zusammen, heisst es. 

Zur Umsetzung der Ziele ergeben sich in den Jahren 2022 bis 2026 jährliche Kosten für den Kanton von maximal 990’000 Franken. Die Finanzierung erfolgt mit jährlich maximal 792’000 Franken gestützt auf das kantonale Gesetz zur Erhaltung und Förderung der Landwirtschaft. Ein ergänzender Beitrag von maximal 198’000 Franken basiert auf dem Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Graubünden.

(mas)

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