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Glarus sagt deutlich Nein und Ja

Glarus sagt deutlich Nein und Ja

Die Stimmberechtigten im Kanton Glarus haben die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» deutlich verworfen und der Vorlage «Ehe für alle» ebenso deutlich zugestimmt.

Südostschweiz
26.09.21 - 12:38 Uhr
Politik
Im Kanton Glarus sind die Stimmen bereits ausgezählt.
Bild Archiv

In keiner der drei Glarner Gemeinden hatte die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» eine Chance. Mit 3267 Stimmen oder 68,3 Prozent war der Nein-Stimmenanteil in der Gemeinde Glarus Nord am höchsten. Glarus Süd lehnte die Vorlage mit 1970 Stimmen oder 67 Prozent und Glarus mit 2172 Stimmen oder 66,3 Prozent ab, wie die Staatskanzlei Glarus mitteilte.

Die Stimmbeteiligung war in Glarus Süd mit 42,8 Prozent am grössten. In Glarus gingen 42,4 Prozent der Stimmberechtigten an die Urnen. In Glarus Nord waren es 41,2 Prozent.

Stimmt der Rest der Schweiz wie der Kanton Glarus, kommt es nicht zu einer stärkeren Besteuerung hoher Kapitaleinkommen.

Zustimmung für Ehe für alle

Ebenso klar fielen im Kanton Glarus die Ergebnisse für die zweite Vorlage aus. Der Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) stimmten alle drei Glarner Gemeinden deutlich zu: Glarus mit 2185 Stimmen oder 65,7 Prozent, Glarus Nord mit 2921 Stimmen oder 60,2 Prozent. Und Glarus Süd mit 1714 oder 57,6 Prozent.

Auch bei der zweiten Vorlage war die Stimmbeteiligung in Glarus Süd am höchsten. Sie betrug 43,1 Prozent. In Glarus gingen 42,9 Prozent der Stimmberechtigten an die Urnen. Und in Glarus Nord waren es 41,6 Prozent.

Geht es nach dem Kanton Glarus, so können neu auch gleichgeschlechtliche Paare zivil heiraten und eingetragene Partnerschaften in eine Ehe umgewandelt werden. (phw)

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