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US-Verteidigungsminister Austin: Keine Demokratie ohne Sicherheit

Zum Gedenken an die Anschläge vom 11. September vor 20 Jahren hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin die Rolle des Militärs als Garant der amerikanischen Demokratie beschworen.

Agentur
sda
11.09.21 - 16:50 Uhr
Politik
Lloyd Austin, US-Verteidigungsminister, spricht während einer Gedenkzeremonie im Pentagon anlässlich der Anschläge vom 11. September 2001. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Lloyd Austin, US-Verteidigungsminister, spricht während einer Gedenkzeremonie im Pentagon anlässlich der Anschläge vom 11. September 2001. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Keystone/AP/Alex Brandon

Die Vereinigten Staaten seien dank der Werte und demokratischen Prinzipien in ihrer Verfassung für die Stürme der Zukunft gerüstet, sagte Austin am Samstag am Pentagon, das 2001 ebenfalls Ziel der Attentäter wurde. Fast ein Viertel der Bevölkerung sei nach den Anschlägen geboren worden, sagte Austin. «Es ist unsere Verantwortung, uns zu erinnern. Und es ist unsere Aufgabe, unsere Demokratie zu verteidigen», sagte der Verteidigungsminister.

Die Verfassung sei der «Kompass» für den Schutz der Demokratie. Sowohl die Werte als auch die Sicherheit der Republik müssten ohne Unterlass verteidigt werden, mahnte Austin. «Weil wir das eine nicht oder das andere haben können.»

Austin dankte auch ausdrücklich allen US-Soldaten, die in Afghanistan gedient haben - ein Krieg, der von den Anschlägen ausgelöst worden war. Die letzten Soldaten zogen erst Ende August aus dem Land ab.

184 Menschen waren ums Leben gekommen, als Flug 77 der American Airlines am 11. September 2001 in eine Seite des Pentagon stürzte. Die meisten Opfer waren Angestellte des Verteidigungsministeriums.

Austin betonte, das Pentagon sei nach wie vor die Zentrale des US-Militärs. «Wir arbeiten weiter hier. Wir erinnern uns hier weiter. Und wir halten unsere Werte hier weiter hoch. Mit klaren Köpfen und furchtlosen Herzen», sagte Austin.

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Immer wenn man Verschwörungstheorien zu den Terroranschlägen auf das World Trade Center liest, weiss mann nicht recht, ob man staunen, lachen oder weinen soll.
Staunen, weil man in der Regel nicht glauben kann, dass jemand den Schwachsinn, der diesbezüglich von interessierten Kreisen im Internet verbreitet wird, heute tatsächlich noch für bare Münze nimmt. Lachen, weil die als vermeintlichen "Beweise" präsentierten Phantastereien und passend zurechtgebogenen Halbwahrheiten meist zu komisch sind, um sie ernst zu nehmen oder gar wissenschaftlich nachvollziehen zu können.
Das Ganze ist Blödsinn. Punkt.
Oder kurz gesagt: Der ehemalige Chef der New Yorker Feuerwehr sagte bezüglich der Verschwörungstheoretiker: "die haben doch eine schraube locker "
Und damit ist das alles auch schon bestens beschrieben.

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