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Italiens Küstenwache rettet gestrandete Migranten vor Lampedusa

Die italienische Küstenwache hat rund 125 Migranten vor der Insel Lampedusa aus Seenot gerettet. Die Menschen seien am Morgen wegen schlechter Wetterbedingungen an einem Riff festgesessen, teilte die Guardia Costiera am Donnerstag mit.

Agentur
sda
09.09.21 - 17:01 Uhr
Politik
HANDOUT - Vor der Insel Lampedusa hat die italienische Küstenwache rund 125 Migranten gerettet. Die Menschen seien am Morgen wegen schlechter Wetterbedingungen an einem Riff festgesessen, teilte die Guardia Costiera am Donnerstag mit. Foto: Uncredited…
HANDOUT - Vor der Insel Lampedusa hat die italienische Küstenwache rund 125 Migranten gerettet. Die Menschen seien am Morgen wegen schlechter Wetterbedingungen an einem Riff festgesessen, teilte die Guardia Costiera am Donnerstag mit. Foto: Uncredited…
Keystone/Guardia Costiera/AP/Uncredited

Demnach befanden sie sich auf zwei Kähnen, wobei einer schon halb gesunken war. Zwei Patrouillenboote der Küstenwache brachten die Menschen in Sicherheit. Unter ihnen seien fast 50 Frauen und 20 Minderjährige gewesen.

Die Rettungsaktion war wegen der rauen See und der Lage an dem Riff kompliziert, wie die Küstenwache weiter mitteilte. Rettungsschwimmer schwammen zu den Menschen, damit diese auf einem kleinen Floss an Bord gezogen werden konnten.

Die italienische Lampedusa liegt zwischen Tunesien und Malta. Sie ist wegen ihrer kürzeren Entfernung von den Küsten Nordafrikas häufig das Ziel von Booten mit Flüchtlingen und Migranten. Sie legen meist von Tunesien oder Libyen ab, um in der Hoffnung auf ein besseres Leben die Italien und damit die EU zu erreichen.

Immer wieder geraten Menschen auf der gefährlichen Überfahrt in Seenot. Auch private Organisationen sind im zentralen Mittelmeer unterwegs, um die Leute vor dem Ertrinken zu bewahren. Nach UN-Angaben starben in diesem Jahr bislang 1100 Migranten im zentralen Mittelmeer - mehr als doppelt so viele wie im selben Vorjahreszeitraum.

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Pro Tag werden in Afrika etwa 100.000 Neubürger in die Welt gesetzt, die demnächst als potentielle Klimaflüchtlinge von dort abreisen könnten.
"Schon heute sind mehr als 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor den Auswirkungen des Klimawandels, mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit. Besonders betroffen sind unter anderem die Sahel Zone in Afrika."
(greenpeace)
"Die afrikanischen Staaten und vor allem die Staaten südlich der Sahara haben eine Geburtenrate von 34,5 pro 1000 Einwohner, das sind mehr als 36,45 Millionen Geburten pro Jahr" "Afrika hat die Milliardengrenze an Einwohnern überschritten. Niger ist mit mehr als 7 Kindern / Frau das Land mit der höchsten Fertilitätsrate.
Hier ist auch die jüngste Bevölkerung der Welt zu finden, 49 % der Bevölkerung ist unter 15 Jahren. Unter den 30 Ländern mit der höchsten Geburtenrate finden sich 26 afrikanische Länder"
(globometer)
Das lässt bald noch weit mehr Rettungsschiffe erforderlich werden.

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