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G20-Staaten: Tier- und Humanmedizin vereint gegen Krisen nutzen

Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen mehr Geld für die gemeinsame Arbeit verschiedener Gesundheitsbereiche zur Krisenprävention ausgeben.

Agentur
sda
06.09.21 - 16:43 Uhr
Politik
FILED - Italiens Gesundheitsminister, Roberto Speranza, spricht während einer Pressekonferenz auf der G20-Gesundheitsministerkonferenz. Photo: Roberto Monaldo/LaPresse via ZUMA Press/dpa
FILED - Italiens Gesundheitsminister, Roberto Speranza, spricht während einer Pressekonferenz auf der G20-Gesundheitsministerkonferenz. Photo: Roberto Monaldo/LaPresse via ZUMA Press/dpa
Keystone/LaPresse via ZUMA Press/Roberto Monaldo

«Wir wollen in den Ansatz »One Health« (eine Gesundheit) investieren», twitterte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza am Montag in Rom. Dort begann der zweite und letzte Tag des Treffens der G20-Gesundheitsminister, in dessen Mittelpunkt die Corona-Pandemie steht. Hinter dem Ansatz «One Health» steht, Human- und Tiermedizin sowie die Umwelt als ein gemeinsames System zu betrachten, wenn es darum geht auf einen künftigen Gesundheitsnotfall zu reagieren.

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hatte am Sonntag Veränderungen bei der Weltgesundheitsorganisation WHO gefordert. Beim «One Health»-Ansatz gehe es auch darum Infektionskrankheiten, die sich wechselseitig auf Tiere und Menschen übertragen können, besser zu erforschen.

Italien hält derzeit den G20-Vorsitz. Auf der Konferenz will Speranza einen sogenannten Pakt von Rom erzielen, der unter anderem die gerechtere Verteilung von Impfstoffen vorsieht. Die G20-Minister wollen weitere Schritte in der Pandemie planen, analysieren, welche Auswirkungen Corona auf das Erreichen der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen hatte und wie man zukünftig solche Gesundheitskrisen verhindern beziehungsweise sich besser darauf vorbereiten kann. Für das Ende des Treffens wurde eine gemeinsame Erklärung erwartet.

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