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Palästinenser bei gewaltsamen Protesten an Gaza-Grenze getötet

Palästinenser bei gewaltsamen Protesten an Gaza-Grenze getötet

Bei neuen Konfrontationen mit israelischen Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen sind nach Angaben von Sanitätern ein Palästinenser getötet und 15 weitere verletzt worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza starb am Donnerstagabend ein 26-Jähriger an Schussverletzungen. Unter den Verletzten seien auch fünf Kinder.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Politik
An der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel hat es in der Nacht Auseinandersetzungen gegeben. Foto: Mohammed Talatene/dpa
An der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel hat es in der Nacht Auseinandersetzungen gegeben. Foto: Mohammed Talatene/dpa
Keystone/dpa/Mohammed Talatene

Die israelische Armee teilte am Freitag mit, am Vorabend hätten sich mehr als 1000 Menschen zu gewaltsamen Demonstrationen an der Gaza-Grenze versammelt. «Die Randalierer warfen Sprengsätze und verbrannten Reifen.» Die Soldaten hätten bei der Bekämpfung der Unruhen auch scharfe Munition eingesetzt.

An der Grenze zu Gazastreifen kommt es seit Tagen jeden Abend zu gewaltsamen Protesten, die unter anderem von der in dem Küstengebiet herrschenden Hamas organisiert werden. Am Mittwoch hatte Israel eine Reihe von Erleichterungen umgesetzt, um die Lage zu beruhigen. Die Fischereizone vor dem Küstengebiet wurde ausgeweitet, der einzige Warenübergang geöffnet und die Wasserversorgung verbessert. Ausserdem wurde die Zahl der Einreisegenehmigungen für Geschäftsleute erhöht.

Die Hamas fordert jedoch eine vollständige Aufhebung der seit 2007 verschärften Blockade des Gazastreifens. In dem Küstengebiet leben etwa zwei Millionen Menschen unter sehr schlechten Bedingungen. Israel und Ägypten begründen die Blockade mit Sicherheitserwägungen. Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft.

Israel hatte sich im Mai einen elftägigen militärischen Schlagabtausch mit militanten Palästinensern im Gazastreifen geliefert. Ägypten vermittelte schliesslich eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die am 21. Mai in Kraft trat.

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Israel kann beruhigt sein. Denn immer mehr Menschen durchauen das Spiel der islamischen Gotteskrieger. Die Sympathie für Israel steigt seit Jahren wieder in den USA, in Kanada, in Indien, in Russland und in diversen Südost- und Ostasiatischen Staaten. Nur in Europa sinkt die Sympathie für Israel, und zwar in dem Masse, in dem der zugewanderte Antisemitismus steigt. Aber Europa wird langfristig ohnehin muslimisch und daher politisch und wirtschaftlich immer unbedeutender.

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