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Neuseelands Behörden: Attacke in Supermarkt war Terrorangriff

Bei dem Messerangriff in einem Supermarkt in einem Vorort der neuseeländischen Stadt Auckland handelt es sich nach Angaben der Behörden um eine Terrorattacke.

Agentur
sda
03.09.21 - 09:39 Uhr
Politik
Prime Minister Jacinda Ardern during a press conference at New Zealand Parliament in Auckland, New Zealand, Friday, September 3, 2021. A Sri Lankan national injured six people at an Auckland supermarket on Friday in a terrorist attack. (AAP Image/Stuff…
Prime Minister Jacinda Ardern during a press conference at New Zealand Parliament in Auckland, New Zealand, Friday, September 3, 2021. A Sri Lankan national injured six people at an Auckland supermarket on Friday in a terrorist attack. (AAP Image/Stuff…
Keystone/STUFF POOL/AAP/ROBERT KITCHIN

Verantwortlich sei ein «gewalttätiger Extremist», sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Freitag bei einer Pressekonferenz. Einsatzkräften zufolge wurden im Einkaufszentrum LynnMall sechs Menschen verletzt, vier davon schwer. Der Angreifer wurde nach Polizeiangaben von Sicherheitskräften erschossen. Es handele sich um einen Mann aus Sri Lanka, der den Behörden seit 2016 bekannt gewesen sei und unter Beobachtung gestanden habe, erklärte Ardern.

«Was heute passiert ist, war verabscheuungswürdig, es war hasserfüllt, es war falsch», sagte Ardern. Dahinter stecke kein Glauben, sondern «eine Ideologie, die hier von niemandem unterstützt wird».

Den Angaben zufolge soll der Mann die Tatwaffe in dem Supermarkt gekauft haben, bevor er mit dem Messer auf Anwesende losging. Die Supermarktkette Countdown, zu der LynnMall gehört, teilte mit, das Management sei wegen des Vorfalls «am Boden zerstört». Erst im Mai hatte es in einem anderen Supermarkt der Kette eine Messerattacke mit fünf Verletzten gegeben.

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Nur keine Verallgemeinerung, das spielt nur den falschen in die Hände, die aus diesem tragischen Einzelfall ihr fremdenfeindliches Süppchen kochen. Die Herkunft dieses Mannes spielt gar keine Rolle und hätte gar nicht erwähnt werden dürfen. Australien bleibt bunt und vielfältig, alle sind hier willkommen.

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