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Regierung unterstützt Gleichstellungsstrategie 2030

Die Gleichstellungsstrategie 2030 des Bundes soll die Gleichstellung der Geschlechter fördern. Die Bündner Regierung begrüsst und unterstützt die Strategie mit konkreten Massnahmen.

Südostschweiz
26.08.21 - 10:47 Uhr
Politik
Jedes Handlungsfeld enthält Ziele und prioritäre Massnahmen für die Gleichstellung der Geschlechter.
Jedes Handlungsfeld enthält Ziele und prioritäre Massnahmen für die Gleichstellung der Geschlechter.
PRESSEBILD / KANTON GRAUBÜNDEN

Der Bundesrat hat am 28. April die Gleichstellungsstrategie 2030 verabschiedet. Ziel der nationalen Strategie ist es, die Gleichstellung der Geschlechter gezielt zu fördern. Die vier zentralen Themen sind: die Förderung der Gleichstellung im Erwerbsleben, die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Prävention von Gewalt und die Bekämpfung von Diskriminierung. Die prioritären Massnahmen sollen in einem detaillierten Aktionsplan konkretisiert und bis 2023 umgesetzt werden. 

Mittels eigener Massnahmen in den Handlungsfeldern «berufliches und öffentliches Leben» und «Diskriminierung» können die Kantone zur Umsetzung der Gleichstellungsstrategie 2030 beitragen. Die Bündner Regierung nutzt diese Möglichkeit. Mit den Projekten «egual21 – Aktionsplan Gleichstellung in der kantonalen Verwaltung», «Lohngleichheit bei öffentlichen Vergaben» und der «Lohngleichheitsanalyse» möchte der Kanton aktiv an der Strategie teilnehmen, wie er in einem Schreiben mitteilt.

Die Massnahmen sollen gemäss dem Kanton Graubünden den Kanton als modernen und attraktiven Arbeitgeber positionieren. Auch wolle er die wirtschaftliche Autonomie der Frauen unabhängig von ihrem Zivilstand und ihrer familiären Situation stärken. (hai)

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