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«Ein Konsumraum wäre dringend nötig»

«Ein Konsumraum wäre dringend nötig»

Chur hat im Stadtgarten eine der grössten offenen Drogenszenen der Schweiz. Stadtrat Patrik Degiacomi erklärt, warum die Stadt einen Konsumraum braucht.

Andri
Nay
vor 2 Monaten in
Politik

Frühmorgens, Churer Stadtgarten. Hier dealen und konsumieren rund zehn Personen offen Heroin, Kokain und das hochaktuelle Kokain-Ammoniak-Gemisch bekannt als Base. Einer aus der Gruppe ist übel zugerichtet – er sei gestern verprügelt worden, weil er versucht habe, den Stoff zu stehlen, erzählt er. Auch als Szenen-Fremder bieten einem die Händler schnell die verschiedensten Substanzen an. Für 10 oder 20 Franken gibt es sogenannte «Briefchen» mit dem Stoff zu kaufen. Die Drogenhändler sind dann aber auch schnell wieder weg.

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