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Erleichterung an Bord: Seenotretter dürfen in Italien anlegen

Erleichterung an Bord: Seenotretter dürfen in Italien anlegen

Binnen eines Tages haben die italienischen Behörden zwei Seenotretter-Schiffen mit mehr als 800 Bootsmigranten einen Hafen zugewiesen. Die «Sea-Watch 3» und die «Ocean Viking» bekamen am Samstag die Erlaubnis, auf der Insel Sizilien anzulegen.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Politik
HANDOUT - Endlich darf das Seenotretter-Schiff "Ocean Viking" in einem italienischen Hafen anlegen. Die Erleichterung an Bord ist groß. Foto: Flavio Gasperini/SOS Mediterranee/dpa
HANDOUT - Endlich darf das Seenotretter-Schiff "Ocean Viking" in einem italienischen Hafen anlegen. Die Erleichterung an Bord ist groß. Foto: Flavio Gasperini/SOS Mediterranee/dpa
Keystone/SOS Mediterranee/Flavio Gasperini

Die «Sea-Watch 3» mit knapp 260 Menschen an Bord erreichte am Morgen den Hafen von Trapani an der Westküste. Die «Ocean Viking» mit etwa 550 geretteten Migranten darf nach Pozzallo im Südosten, wie die Organisation SOS Méditerranée mitteilte.

Die Teams der beiden Schiffe hatten die Migranten zuvor im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet. Die Flüchtlinge legen meist von den Küsten Libyens oder Tunesiens ab, um die EU zu erreichen. Oft sind die Boote überfüllt und geraten in Seenot. Nach Angaben der Vereinten Nationen starben im Mittelmeer dieses Jahr schon mehr als 1000 Migranten. Derzeit ist auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen mit dem Schiff «Geo Barents» in der Region unterwegs.

Die Helfer berichteten zuletzt, dass viele Migranten psychisch und körperlich erschöpft seien. Viele würden seekrank. Aus medizinischen Gründen durften einige Migranten nun zuvor schon an Land. An Bord der «Ocean Viking» sind nach Angaben der Hilfsorganisation auch 118 Minderjährige. Geplant sei, dass die inegsamt etwa 550 Migranten am Sonntag in Pozzallo von Bord gehen. Zuvor sollen sie auf das Coronavirus getestet werden.

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Pro Tag werden in Afrika etwa 100.000 Neubürger in die Welt gesetzt, die demnächst als potentielle Klimaflüchtlinge von dort abreisen könnten.
"Schon heute sind mehr als 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor den Auswirkungen des Klimawandels, mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit. Besonders betroffen sind unter anderem die Sahel Zone in Afrika."
(greenpeace.de)
"Die afrikanischen Staaten und vor allem die Staaten südlich der Sahara haben eine Geburtenrate von 34,5 pro 1000 Einwohner, das sind mehr als 36,45 Millionen Geburten pro Jahr" "Afrika hat die Milliardengrenze an Einwohnern überschritten. Niger ist mit mehr als 7 Kindern / Frau das Land mit der höchsten Fertilitätsrate. Hier ist auch die jüngste Bevölkerung der Welt zu finden, 49 % der Bevölkerung ist unter 15 Jahren. Unter den 30 Ländern mit der höchsten Geburtenrate finden sich 26 afrikanische Länder"
(de.globometer.com)
Das lässt bald noch weit mehr Rettungsschiffe erforderlich werden.

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