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Kanton Glarus beteiligt sich an Kaserne für die Schweizergarde

Der Glarner Regierungsrat hat einen Kantonsbeitrag von 41'000 Franken an den Neubau der Kaserne für die päpstliche Schweizergarde in Rom gewährt.

Südostschweiz
12.07.21 - 13:00 Uhr
Politik
Schweizergardisten anlässlich der Vereidigung 2016 in Rom.
Schweizergardisten anlässlich der Vereidigung 2016 in Rom.
PRESSEBILD

Vor fünf Jahren beschloss Papst Franziskus, den Bestand der Schweizergarde von 110 auf 135 Mann aufzustocken und die Regeln bezüglich Heirat zu lockern. Aus einer Studie ging hervor, dass angesichts der Beschränkungen durch die bestehenden Gebäude und der schlechten Bausubstanz nur ein Neubau die zusätzlichen Raumbedürfnisse abdecken kann, wie der Kanton Glarus mitteilt. Das rund 50 Millionen Franken teure Projekt wird auch von der Konferenz der Kantonsregierungen unterstützt. Der Kanton Glarus beteiligt sich – wie andere Kantone – mit einem Beitrag von einem Franken pro Bewohner und Bewohnerin, also rund 41'000 Franken.

Die neue Kaserne wird über 114 Einzelzimmer für Hellebardiere, elf Studios für Unteroffiziere und 26 Wohnungen für Familien verfügen. Alle Gardisten und ihre Familien können so unter einem Dach untergebracht werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. (dje)

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Da frage ich mich?als ehemaliger reformierter und jetzt Atheist aus der Kirche ausgetreten ,warum muss ich mich an dieser Trachtengruppe finanziell beteiligen.

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