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Neubau der Fischzuchtanlage in Klosters ist einen Schritt weiter

Dem anspruchsvollen Planerwahlverfahren, Ersatzneubau für das Betriebsgebäude der Fischzuchtanlage Klosters, haben sich sieben Architekten/-innen gestellt.

Klosterser
Zeitung
09.07.21 - 17:00 Uhr
Politik
Das Aussehen der Regenbogenforelle liessen die Architekten ins Farbkonzept einfliessen. 
Das Aussehen der Regenbogenforelle liessen die Architekten ins Farbkonzept einfliessen. 
zvg

Die Anlage besteht heute aus dem Betriebsgebäude mit Bruthaus, einem Geräteschuppen sowie einem kleinen Stall mit Garage und den offenen Aufzuchtteichen. Die zur Verfügung stehenden Räume decken den heutigen Raumbedarf nicht und lassen keine effizienten Betriebsabläufe zu.Ziel des Ersatzneubaus ist die Bereitstellung der heutigen und zukünftigen Raumbedürfnisse für die Fischzucht und die Wildkontrolle sowie die Umsetzung und Sicherstellung von effizienten Betriebsabläufen. Im Weiteren sind die heutigen gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften in energetischer, umwelt- und sicherheitstechnischer Hinsicht sowie die Vorgaben an das hindernisfreie Bauen fachgerecht umzusetzen. Das durchgeführte selektive Planerwahlverfahren hat eine vielfältige Palette von Lösungsmöglichkeiten für die gestellte Bauaufgabe hervorgebracht. Die engagierte Teilnahme von kompetenten und erfahrenen Architektinnen und Architekten sowie die eingereichten unterschiedlichen Lösungsansätze bestätigen dem Auftraggeber, dass das Planerwahlverfahren ein geeignetes Mittel für eine Planerevaluation ist.

«speziFISCH» als Sieger

Das Beurteilungsgremium hat sich intensiv mit den Vorschlägen auseinandergesetzt und spannende Diskussionen geführt. Die Regierung des Kantons Graubünden hat mit Beschluss vom 6. Juli, auf Antrag des Beurteilungsgremiums sowie des Departements für Infrastruktur, Energie und Mobilität, den Architekturauftrag an D. Jüngling und A. Hagmann AG, Chur, mit dem Beitrag «speziFISCH», vergeben. (staka)

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