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Vorsichtig optimistisch in den zweiten Coronasommer

Am Montag haben Verantwortliche des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit über die aktuelle Coronalage in Graubünden informiert.

Südostschweiz
05.07.21 - 09:53 Uhr
Politik
Im Grossratssaal in Chur informieren Regierungsrat Peter Peyer (links) und Marina Jamnicki, Kantonsärztin (rechts), über den aktuellen Stand in der Bewältigung der Coronapandemie.
Im Grossratssaal in Chur informieren Regierungsrat Peter Peyer (links) und Marina Jamnicki, Kantonsärztin (rechts), über den aktuellen Stand in der Bewältigung der Coronapandemie.
LIVIA MAUERHOFER

Die epidemiologische Lage habe sich in den letzten Monaten stark verbessert, teilt der Kanton Graubünden mit. Nicht zuletzt auch dank des umfassenden Schutzkonzepts und der zielgerichteten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

Verantwortliche des Bündner Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit ziehen Bilanz, blicken vorsichtig optimistisch auf den Sommer und appellieren an die Bevölkerung: Das Virus werde weiterhin zirkulieren und Menschen infizieren, teilen sie mit. Im Herbst sei gar mit einer erneuten Zunahme der Coronafälle zu rechnen. Die Impfung erweise sich deshalb als effektivstes Mittel zum Schutz der Gesundheit. Mitte Juli würden rund 50 Prozent der Bündner Bevölkerung geschützt sein.

Covid-19 im Abwasser

Der Kanton treibt das Projekt «SARS-CoV-2 Detektion im Abwasser» weiter voran, wie er sagt. Analysen des Abwassers würden ein Monitoring grosser Bevölkerungszahlen erlauben und dienten als Frühwarnsystem, um in betroffenen Regionen die nötigen Massnahmen einzuleiten. (mas)

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