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Bundesrat reist mit dem Schiff zu einer Zitrus-Farm

Bundesrat reist mit dem Schiff zu einer Zitrus-Farm

Der Bundesrat hat am Freitag, dem zweiten Tag seiner traditionellen Reise in den Heimatkanton des Bundespräsidenten, in Nyon VD eine Zitrus-Farm besucht und sich unter die Bevölkerung gemischt. Sportministerin Viola Amherd fehlte Fussball-bedingt.

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
Politik
Aufgeräumt beim Apéro mit der Bevölkerung: Bundespräsident Guy Parmelin in Nyon.
Aufgeräumt beim Apéro mit der Bevölkerung: Bundespräsident Guy Parmelin in Nyon.
KEYSTONE/MAGALI GIRARDIN

Angereist waren die zwei Bundesrätinnen und vier Bundesräte per Schiff über den Genfersee von Villeneuve nach Nyon, wie die Bundeskanzlei mitteilte. Die Zitrus-Farm nutzt das Mikroklima zum Kreuzen von Obstsorten, so etwa von Kirschen und Aprikosen. Zudem zieht sie exotische Früchte wie die aus Asien stammende Yuzu-Pflanze. Damit beliefert sie die Spitzengastronomie im ganzen Land.

Neben der Farm gehörte auch der Besuch einer Uhrenmanufaktur im Jura, einer Käserei im Pays-d'Enhaut sowie in den historischen Baudenkmälern Chartreuse de la Lance und Grand Chalet in Rossinière zum Programm. Die ganze Bundesratsreise war von der Landschaft der Waadt und ihrer Betriebe mit altem Handwerk auf höchstem Niveau geprägt.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr fand die Reise wieder auf traditionelle Weise statt. Die Regierungsmitglieder nutzten die Gelegenheiten, sich mit der Bevölkerung, den Organisatoren der Programmpunkte sowie den kantonalen und lokalen Behörden auszutauschen - immer unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Ein Mittagessen im kleinen Kreis in der Nähe von Nyon bildete am Freitag den Abschluss. Bundesrätin Amherd fehlte am Freitag allerdings. In ihrer Funktion als Sportministerin reiste sie nach St. Petersburg zum Viertelfinal-Spiel der Schweizer Fussballnationalmannschaft an den Europameisterschaften.

Das «Bundesratsreisli» führt jeweils in den Heimatkanton des aktuellen Bundespräsidenten. Dieses Jahr war es der Kanton Waadt von Guy Parmelin.

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