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Mehrere Tote bei US-Luftangriffen im syrisch-irakischen Grenzgebiet

Bei den US-Luftangriffen im irakisch-syrischen Grenzgebiet sind mehrere Kämpfer pro-iranischer Milizen getötet worden.

Agentur
sda
28.06.21 - 10:00 Uhr
Politik
ARCHIV - Lloyd Austin, Verteidigungsminister der USA, hält eine Pressekonferenz im Pentagon. (Archivbild) Foto: Alex Brandon/AP/dpa
ARCHIV - Lloyd Austin, Verteidigungsminister der USA, hält eine Pressekonferenz im Pentagon. (Archivbild) Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Keystone/AP/Alex Brandon

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete am Montag sieben Todesopfer, die zu schiitischen Gruppen aus dem Irak gehört hätten. Zudem gebe es Schwerverletzte. Auch ein Waffenlager und ein Militärposten wurden demnach zerstört. Aus Kreisen der irakischen Milizen hiess es, vier ihrer Kämpfer seien getötet worden.

Das US-Militär hatte in der Nacht zuvor Luftangriffe auf mehrere Ziele geflogen, die von pro-iranischen Milizen genutzt werden, wie das Pentagon mitteilte. Diese hätten mit Drohnen Angriffe auf US-Personal und Einrichtungen im Irak gestartet. Das Pentagon sprach von einem notwendigen und angemessenen Defensivschlag.

Im Irak werden regelmässig Einrichtungen bombardiert, die von den USA genutzt werden. Die eng mit dem Iran verbündeten Milizen fordern den Abzug der US-Truppen aus dem Land. Teheran unterstützt im Irak und in Syrien bewaffnete Gruppen, um Einfluss auf die Länder zu nehmen.

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Es ist verständlich, dass die iranische Führung nervös reagiert, denn der Handlungsspielraum für das aggressiv agierende Land wird durch die historische Entwicklung zwischen Israel und den Golfstaaten weiter eingeschränkt werden. Die Chance, Iran weiter zu destabilisieren, sollte mit Nachdruck genutzt werden.

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