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GDK hält Lockerungen des Bundesrats für vertretbar

Angesichts der tiefen Fallzahlen teilt die Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) den Optimismus des Bundesrats. Die Lockerungen ab Samstag seien angesichts der epidemiologischen Lage vertretbar.

Agentur
sda
24.06.21 - 17:14 Uhr
Politik
Bundesrat Alain Berset, rechts, und Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) (Archivbild)
Bundesrat Alain Berset, rechts, und Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) (Archivbild)
KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

«Die Impfung erwies sich als wichtigstes Instrument zu Eindämmung des Coronavirus», sagte GDK-Präsident Lukas Engelberger am Donnerstag vor den Medien in Bern weiter. Zurzeit müsse aber vor allem die Delta-Variante des Virus beobachtet werden. Die doppelte Impfung schütze auch vor dieser Variante.

Gesundheitsminister Alain Berset betonte, die Impfungen müssten im Sommer fortgesetzt werden. «Früher oder später werden wir mit dem Coronavirus in Kontakt kommen, entweder mit der Impfung oder mit einer Ansteckung», sagte Berset.

Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, die Corona-Massnahmen zu lockern. Ab Samstag fallen viele Corona-Einschränkungen im öffentlichen Leben weg.

Die weitreichendste Änderung ist die Lockerung der Maskenpflicht: Wer sich im Freien aufhält, muss keine Maske mehr tragen. Das gilt auch für kulturelle und sportliche Aktivitäten sowie für Grossveranstaltungen mit Covid-Zertifikat. Im Büro und in höheren Schulklassen wird die Maskenpflicht ebenfalls aufgehoben.

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