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Missbrauch in der katholischen Kirche ist kein Tabuthema mehr 

Im Bistum Chur analysieren zwei Präventionsbeauftragte das bestehende kirchliche Umfeld. Und decken Schwachstellen auf. Ein grosser Fortschritt im System Kirche.

Pierina
Hassler
08.06.21 - 04:30 Uhr
Politik

Karin Iten und Stefan Loppacher sind Präventionsbeauftragte im Bistum Chur. Ihre Arbeit hat viel mit dem Umdenken der katholischen Kirche beim Thema «Missbrauch» zu tun. Kurze Rückblende: Im März 2019 fand im Vatikan der sogenannte Missbrauchsgipfel statt. Am dreitägigen Treffen nahmen 190 Bischöfe aus aller Welt teil. Nach dem Anlass machte sich allerdings eher Enttäuschung denn Zuversicht breit. Viele hatten sich mehr erwartet. Und sie monierten, es gebe wenig konkrete Änderungen. Zu schwammig. Keine mutigen Entscheide.

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