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Peyer will den Puls seines Personals fühlen

Das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit wird im Herbst erstmalig eine Personalbefragung durchführen.

Südostschweiz
07.06.21 - 11:01 Uhr
Politik
Peter Peyer, Regierungsrat und
Vorsteher des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, will wissen, wie zufrieden sein Personal ist.
Peter Peyer, Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, will wissen, wie zufrieden sein Personal ist.
BILD ARCHIV/PHILIPP BAER
Das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit (DJSG) führt ein vielerorts bewährtes Führungsinstrument ein, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit einer anonymen Befragung des Personals sollen periodisch Arbeitsklima, Verbundenheit mit der Arbeitgeberin, Zufriedenheit mit der Infrastruktur am Arbeitsplatz, Entwicklungsmöglichkeiten sowie Führungs- und Fehlerkultur bei allen Mitarbeitenden abgefragt werden. «Die Resultate ermöglichen es der Departementsleitung, den Amtsleitern sowie den Führungspersonen, Stärken auszunützen und allfällige Optimierungen gezielt anzugehen, um ihre Aufgaben zugunsten der Bevölkerung optimal und mit motivierten und engagierten Mitarbeitenden zu erfüllen», wird Regierungsrat Peter Peyer in der Mitteilung zitiert.

Abfragen von Arbeitszufriedenheit…

Das DJSG steht nun seit knapp zweieinhalb Jahren unter der Leitung Peyers. Ein grosser Teil dieser Zeit sie geprägt gewesen durch die Bewältigung der Coronapandemie, die viele Mitarbeitende und Dienststellen stark gefordert habe. Zwar habe der Departementsvorsteher seit Beginn seiner Amtszeit zahlreiche Besuche bei den Ämtern und Mitarbeitenden durchgeführt, um diese kennenzulernen und gleichzeitig einen Eindruck der Arbeitszufriedenheit zu erhalten. Seit Beginn der Coronapandemie seien die Besuchsmöglichkeiten jedoch eingeschränkt gewesen.

… und Erkenntnissen im Umgang mit der Pandemie

Um dennoch einen Überblick über das Befinden der Mitarbeitenden zu erhalten, habe Peyer entschieden, regelmässige und professionelle Befragungen zur Arbeitszufriedenheit über das gesamte Departement durchzuführen. «Zudem geht es darum, die positiven Erkenntnisse im Umgang mit der Pandemie für künftige Herausforderungen zu sichern», sagt Peyer.

Kein Überwachungsinstrument

Die Befragungen seien kein «Überwachungsinstrument», das von Misstrauen getrieben sei. Die Ergebnisse sollten vielmehr aufzeigen, wo Stärken und allfällige Schwächen bestünden und welche Einflussfaktoren zum Erfolg einer guten Verwaltung beitragen würden. Damit erhielten Kaderpersonen ein wichtiges Führungsinstrument, um die tägliche Arbeit besser zu gestalten. Davon würden alle Dienststellen im DJSG und die Bevölkerung profitieren.

Verbände unterstützen das Projekt

Das DJSG wird erstmals eine solche Befragung über alle Amtsstellen durchführen. Dazu hat der Departementsvorsteher eine externe Firma beauftragt, die über viel Erfahrung in diesem Bereich verfüge. Zur Vorbereitung seien eine Kerngruppe unter Leitung Peyers eingesetzt sowie der Staatspersonal- und der Kantonspolizeiverband vorab informiert worden. Beide Verbände unterstützen das Projekt, wie es in der Mitteilung heisst. (dje)

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