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Parmelin und Cassis treffen US-Präsident Biden in Genf

Parmelin und Cassis treffen US-Präsident Biden in Genf

Bundespräsident Guy Parmelin und Aussenminister Ignazio Cassis werden sich am 16. Juni in Genf mit US-Präsident Joe Biden treffen. Das teilte das Weisse Haus in Washington am Donnerstag mit.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Politik
Hohes Treffen: Bundespräsident Guy Parmelin (rechts) und Aussenminister Ignazio Cassis werden sich am 16. Juni in Genf mit US-Präsident Joe Biden treffen. (Archivbild)
Hohes Treffen: Bundespräsident Guy Parmelin (rechts) und Aussenminister Ignazio Cassis werden sich am 16. Juni in Genf mit US-Präsident Joe Biden treffen. (Archivbild)
KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Die Schweiz war als Ort für das erste Treffen zwischen Biden und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin gewählt worden.

«Ich freue mich auf den Austausch!», twitterte Parmelin am Donnerstagabend. Und weiter: «Die Schweiz und die USA verbinden enge, vielfältige Beziehungen. Daran werden mein Kollege Ignazio Cassis und ich bei einem bilateralen Treffen mit Präsident Joe Biden im Umfeld des Gipfels USA-Russland in Genf anknüpfen können.»

Bidens erste Auslandsreise führt ihn kommende Woche zunächst zum G7-Gipfel (11. bis 13. Juni) nach Grossbritannien und zum Nato-Spitzentreffen (14. Juni) nach Belgien. In Brüssel ist am selben Tag ein Spitzentreffen der USA und der EU geplant. Danach reist der US-Präsident nach Genf weiter, wo er die gespannten Beziehungen zwischen den USA und Russland thematisieren will.

Putin hatte lange offengelassen, ob er Bidens Einladung zu einem persönlichen Treffen annimmt, am 25. Mai dann aber zugesagt. Für den Russen ist es die erste Auslandsreise seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Ziel sei die Entwicklung der russisch-amerikanischen Beziehungen, hiess es aus dem Kreml.

Biden gilt als Russland-kritisch und hat Putin auch schon als «Killer» bezeichnet. Jedenfalls haben die USA Sanktionen verhängt gegen russische Politiker wegen des Verdachts auf Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr, und die US-Regierung kritisiert regelmässig die russische Einmischung in die Ukraine durch Unterstützung der pro-russischen Separatisten im Donbass.

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