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«Man wollte uns einschüchtern …»

«Man wollte uns einschüchtern …»

Die zwei Schulinitiativen, über welche Klosters am 13. Juni abstimmt, bieten eine Menge Zündstoff, wie die Infoabende in Saas und Klosters aufgezeigt haben.

Klosterser
Zeitung
vor 2 Monaten in
Politik
Vor allem für die Saaser Bevölkerung ist die Stilllegung ihres Schulhauses ein «No-Go».
KZ

Die «Klosterser Zeitung» befragte Paul Engler, Mitglied der «IG Pro Schule Saas zu den Gründen, welche zur Einreichung der Initiativen geführt haben.

Klosterser Zeitung: Welches Ziel haben die zwei Initiativen, welche am
13. Juni zur Abstimmung gelangen?

Paul Engler: Die Initiative 1 will, dass künftig das Volk über Schul- und Kindergartenschliessungen bestimmen kann.

Die Initiative 2 regelt den Ist-Zustand, da dieser nie klargestellt wurde. Man will zwar Schulen schliessen, aber sich alle Optionen mit Provisorien und Schulhäusern offenlassen. Man redet nur von Stilllegungen. Wir wollen Klarheit schaffen und allen die Möglichkeit geben, an guten Lösungen für Ihre Standorte mitzuarbeiten.

Wieso hat man denn nicht einfach eine einfache Lösung am grünen Tisch angestrebt?

Am vielfach erwähnten World Café haben sich viele Leute Zeit genommen und diskutiert. Eva Waldburger hat damals gesagt, in ihrer Amtszeit werden keine Schulstandorte geschlossen. Schon vier Tage nach den Wahlen war dem nicht mehr so. Die Eltern wurden vor vollendete, angeblich unumstössliche Tatsachen gestellt und nicht ernst genommen. Nach unserem ersten Wiedererwägungsgesuch hatten wir ein allereinziges Gespräch mit dem Schulrat. Man wollte uns dabei einschüchtern und hat gehofft, wir verpassen irgendeine Frist. In dieser Zeit haben wir erfahren, dass es vielen Leuten aus anderen Fraktionen genau gleich gegangen ist. Wir konnten also nur noch den Druck erhöhen. Wir selbst waren und sind die ganze Zeit offen für Gespräche und haben das mehrmals angeboten. Ein anderer Umgangston hat sich erst mit dem Amtsantritt des neuen Gemeindepräsidenten eingestellt. Wir sehen klar, dass man Lösungen nur findet, indem man miteinander danach sucht.

Das vollständige Interview lesen in der Zeitung vom 20. Mai.

 

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